Linztriathlon 2016

Schwimmen – Freuen – Laufen am Pleschinger See – Das war der Linztriathlon 2016

Nachdem ich feststellen musste, dass ‚Zubraut‘ zu sein anstrengender ist als eine Halbiron-Distanz zu absolvieren, gibt’s den Bericht zum 12. Linztriathlon hier für euch mit etwas Verspätung. :-)

Am 28. Mai war der Pleschinger See wieder das Zentrum des österreichischen Triathlon Geschehens und lockte auch einige WET-Athleten und in wilder Ehe lebende WET-Partner an den Start.

Wie üblich stand am Vormittag die Sprintdistanz auf dem Programm. Bei drückend schwülem Wetter startete Michael in der ersten von zwei Wellen in den Bewerb und kam als 135. aus dem recht angenehm temperierten Wasser. WET intern hatte er aufgrund des sehr bald ausgebuchten Rennens keine Konkurrenz. Auf der Radstrecke über Luftenberg konnte er aber trotz der Höhenmeter die es zu überwinden galt einiges an Zeit und Rängen gut machen und wechselte mit der 62. Radzeit auf die Laufschuhe. Auf der Laufstrecke steckte er das unangenehme Wetter gut weg und finishte mit einer super Gesamtzeit von 1:26:14 als 31. seiner Altersklasse. Gratulation!

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Hansbergland Cross Triathlon 2016

Valerie findet immer mehr Gefallen am Ausdauersport und startete eine Woche nach dem Linzer Kids Triathlon beim Kinderlauf in St. Veit im Mühlkreis. Auch ihre Form scheint nach oben zu zeigen, denn mit jedem Rennen schiebt sie sich in der Wertung weiter nach vorne. Nächste Station ist der Aquathlon  in Wels.

Nach einem Jahr Pause nahm ich, der strenge Coach vom Wanggo Endurance Team, wieder selbst an einem Triathlon Teil. Im Rahmen des Seefestes fand auch der Hansbergland Cross Triathlon statt. Was sich auf den ersten Blick nach einem "Bemperlrennen" anhört (250m Schwimmen, 12km Radfahren und 6km Laufen), entpuppt sich bei der ersten Streckenbesichtigung als "zache G'schicht"! Während die erste Disziplin mit 250m Länge eher homöopathisch ausfiel, wurde der Rest des Rennens zur Herausforderung. Sowohl beim Radfahren (mit dem Mountainbike) als auch beim Laufen musste der Gipfel des Hansbergs erklommen werden, was im Streckenprofil zahlreiche Höhenmeter verursachte.

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IRONMAN 70.3, St. Pölten 2016

10 Jahres-Jubiläum und wir waren dabei!

Am 22.5., 1 Woche nach dem Traun Triathlon, fanden sich in St. Pölten drei Athleten des WET ein, um bei der zehnten Auflage des 70.3 St. Pölten die Trainingsleistungen zu bestätigen. Für Harald und Ralf war es „lediglich“ ein Bewerb auf dem Weg zum Saisonhighlight in Klagenfurt – dementsprechend locker war die Einstellung der beiden. Für mich sollte es bereits Ende Mai der Höhepunkt des Sportjahres 2016 darstellen – ich war nicht ganz so entspannt wie die beiden Burschen – und die Kommentare bezüglich der Höhenmeter auf der Radstrecke von Ulli und Harald machten meine Nacht vor dem Wettkampf keinesfalls erholsamer. Danke Ulli, danke Harald ;-)

Aber nun zum Wesentlichen – es fand erstmals in St. Pölten ein rollender Schwimmstart statt, wo man sich nach seiner geschätzten Schwimmzeit in Sektoren positionieren musste. Anschließend wurde ca. jede Sekunde ein Athlet ins Wasser gelassen. Im Nachhinein gesehen wurde durch diese Maßnahme das Schwimmen in den 15 Grad kalten Seen (mit einem Laufübergang von ca. 250 m) tatsächlich zu einem Erlebnis – kaum Kämpfe, kein Überschwimmen, kein ständiges Streicheln auf den Fußsohlen von Mitstreitern. Da 2000 Athleten am Start waren, war für Harald das Schwimmen (32:23) schon fast erledigt, als Ralf und ich erst starteten. Nachdem es sich zeigte, dass Ralf die letzten Wochen eine tolle Schwimmentwicklung genommen hat, war es für mich klar, dass wir zusammen ins Wasser gehen. Das bewahrheitete sich letztendlich dann auch an der Endzeit – Ralf (36:01), ich (36:43).

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Traun Trialthlon 2016

 

Am Pfingstsonntag, den 15. Mai, ging der 6. Raiffeisen TRAUN Triathlon über die Bühne.

Wie schon vorhergesagt, hatte es der Wettergott nicht sehr gut mit uns gemeint und so war neben den rund 240 Teilnehmern leider auch noch die “kalte Sophie“ mit am Start.

Bei ca. 10°C Außentemperatur und 15° kalten Wasser warfen sich auch 4 WET- Athleten (in warmes Neopren gepackt) in den Oedter See.

Christian, Michael und ich nahmen das Rennen als Einzelkämpfer in Angriff, während Daniela die Schwimmerin der stärksten Staffel des Tages war.

Einige der ersten Welle (so wie ich) hüpften zu früh ins Wasser und mussten nach ca. 150 Metern ihr Rennen wieder abrechen und umkehren (da war ein Schuss zu hören - leise, aber er war zu hören;)).

Beim zweiten Anlauf klappte es besser und so  konnte ich, dank des guten Trainings mit Geri,  den See nach 12:21 Minuten verlassen. Michael nach 15:58, der so wie ich erst in diesem Winter mit dem Training im Verein begonnen hat, und Christian wechselte nach 16:03 Minuten in die Radschuhe.

Daniela übergab bereits nach 15:24 Minuten an ihren Radfahrer und konnte somit den Grundstein zum Sieg der Staffel Ortho Express Wanggo Endurance Team legen.

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Linz-Marathon 2016

Herrliches Frühlingswetter sorgte für beste Bedingungen beim diesjährigen Linz-Marathon-Wochenende.

Bereits am Samstag sind die jüngsten Mitglieder beim Junior Marathon an den Start gegangen und waren sichtlich happy über die errungene Medaille. Erik (Foto) zeigt uns mit Stolz sein Edelmetall.

Am Sonntagmorgen begann der Tag für Roli und Anita um 08:30 mit dem Viertelmarathon. Ersterer kehrte am Freitagabend vom Trainingslager heim und hatte bereits einige Kilometer in den Waden. Trotzdem spulte er die 10,8 km erwartungsgemäß schnell in 3:37/km ab und konnte als erstes WET-Mitglied das Marathon-Weckerl genießen. Für Anita stoppte die Uhr nach 49:10 min, womit Sie nun eine erste Standortbestimmung im Laufen hat. Trotz des gerade absolvierten Laufes, ließ es sich Anita nicht nehmen Ihre Team-Kollegen vom Halb- bzw. Marathon kräftigst anzufeuern.

Bei Julia haben die Anfeuerungsrufe scheinbar geholfen  – mit einer Zeit von 1:32:45 erreichte Sie mit einer hervorragenden Leistung das Ziel, was Ihr schlussendlich auch den 3. Platz in Ihrer Wertungskategorie einbrachte. Somit war auch diesmal wieder auf Julia verlass, wenn WET jemanden für einen Treppchen-Platz sucht! :)

Für Jürgen lief es hingegen leider nicht ganz nach Plan, war doch das Durchbrechen der 1:30er-Schallmauer das große Ziel fürs heurige Jahr. Nachdem die Vorzeichen vor 2 Wochen in St. Florian mit einer Pace unter 04:00/km äußerst gut waren, hatte Jürgen diesmal nicht seinen besten Tag erwischt und musste ab Mitte des Rennens sein Ziel vorzeitig abhaken. Für seine Zeit von 1:32:46 braucht er sich aber definitiv nicht zu schämen.  

Für mich (Michael) war es mein zweiter Halbmarathon und stand unter dem Motto Erfahrungen sammeln und wenn möglich unter 1:40h bleiben. Erfahrungen habe ich dann auch einige gesammelt, die ich für künftige Veranstaltungen hoffentlich besser umsetzen kann. So heißt es für mich beim nächten Mal weiter vorne einreihen um etwas früher als km 6 ins Rennen zu finden. Am Ende stand dann eine Zeit von 1:40:47 auf der Uhr, was meine Laune jedoch nicht trüben konnte.

Auch über die volle Distanz gab es zwei Teilnehmer. Harald hatte wieder die ehrenvolle Aufgabe den Pacemaker für 2:59:59 durchzuführen. Aufgrund seiner exakten und gleichmäßigen Kilometerzeiten wird er inzwischen mit einem Schweizer Uhrwerk verglichen. So war es auch heuer der Fall, dass er seine Gruppe überpünktlich in 2:59:43 am Hauptplatz abgegeben hat.

Für Christian gab es ebenfalls ein erfolgreiches Finish. Er beendete die 42,195 km in knapp über 4h.

Alles in allem war es also ein toller Startschuss in die neue Saison für das Wanggo Endurance Team, bei dem man heuer hoffentlich noch öfter freudig auf die Ergebnistafeln blicken darf.

 

Die Ergebnisse im Detail:

 

 

Mondseelandtriathlon 2015

Mondseelandtriathlon 2015: 1,5/40/10 OÖ-Meisterschaften über die olympische Distanz

Am 23.08.2015 beendeten Jürgen R., Martin H. und ich, Julia H., unsere Triathlon-Saison beim Mondseetriathlon über die olympische Distanz. Der tolle Bewerb in wunderschönem Ambiente lockte zahlreiche Athleten in das Salzkammergut, darunter auch einige Profi-Athleten aus dem In- und Ausland.

Um 08:00 fiel bereits der Startschuss für die Damen, was ein sehr zeitiges Aufstehen erforderlich machte. Das Wetter meinte es zwar dieses Jahr recht gut mit den Veranstaltern und den Athleten, jedoch war es um diese Uhrzeit leider doch zu kalt um ohne Neoprenanzug zu schwimmen. Jürgen und Martin starteten in der zweiten Welle um 08:10. Alle drei waren mit der eigenen aktuellen Schwimmform nicht ganz zufrieden. - Wir freuen uns schon wieder auf das Schwimmtraining mit Geri ab Herbst. ;-)

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Ausee-Triathlon Blindenmarkt 2015

Wie jedes Jahr scharte sich am 15.8 ein Großteil der regionalen Triathlonszene in Blindenmarkt. Neben vielen Topathleten aus Wien, NÖ und OÖ war auch das WET wieder mit einigen Athleten am Start, um die Sprint-Distanz (700m/20km/5,1km) zu rocken! Noch dazu war es ein Quali-Bewerb für die ETU-Sprint-EM in Portugal nächstes Jahr. Doch wir 4 gingen sowieso mit unterschiedlichen Motiven an den Start. Für Anita und Hannes war es wahrscheinlich der letzte Triathlon heuer und Rene und ich nahmen es als schnelle Trainingseinheit für den 70.3 Ironman in Zell am See mit.

In der ersten Welle die Buben incl. Elite2 mit Hannes Raab und mir, dann Welle 2 die Masters männlich mit Rene und Welle 3 die Ladies und Staffeln mit Anita. Das Wetter hatte, gegenüber den Tagen davor, schon etwas abgekühlt, dennoch hatte der See noch immer 29 Grad!!

Ich kam, wie erwartet, als erster von uns mit meiner bisher schnellsten Schwimmzeit beim fünften Start in Blindenmarkt aus dem Wasser. Danach dann Rene, Hannes und Anita.  Auf der Radstrecke war dann zu Beginn etwas Gegenwind, bevor es in die Hügel/Bergal ging.

So gut es mir im Wasser ergangen war, musste ich leider am Rad einige Plätze einbüßen und so ging es da mal nur um Schadensbegrenzung, es kamen ja ohnehin noch die 5.1 km zu Fuß. Auch Rene musste im Kampf um einen Stockerlplatz einem alten Bekannten Platz machen. Mario Leuchtenmüller zeigte ihm am Rad, dass er sich von den neuen  in der Mastersklasse  nicht so leicht geschlagen gibt.

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Trumer Triathlon 2015

Vom 17. – 19.7 find in Obertrum das Triathlonspektakel statt. Vom Seecrossing über die Kinder bis zur Halbdistanz war alles dabei.

4 von uns stürzten sich am Sonntag ins geschehen. Ulli und Harald Schrenk starteten über die olympische und Thomas und ich über die Halbdistanz.

Ulli feierte am Sonntag ihren Geburtstag und so „überraschte“ Harald sie mit einem „Ausflug“ an den Trumer See J. Und die beiden ließen es dann gleich mal ordentlich krachen! Ulli schwamm bzw. quälte sich aufgrund fehlender Schwimmstunden noch „knapp vor dem Paddelboot mit der roten Laterne“ ans Ufer. Doch aufgrund der motivierenden WET-Supporter und der herrlichen Landschaft drückte sie auf der harten Strecke am Rad ordentlich aufs Tempo. Da kamen ihr mit Sicherheit die Ausfahrten mit dem Schrenk-Express zu Gute ;-) Und beim abschließenden 10,5km lauf ging es, auch aufgrund des fehlenden Lauftrainings, nur ums finishen, da sie das Geburtstagsgeschenk von Harald auch würdigen wollte. Letztendlich kam mit ihrem „nicht zufriedenstellenden Fitnessstatus“ trotzdem der Sieg in ihrer Altersklasse W40 dabei heraus!! Großer Respekt bei dieser Hitze!!

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Ironman Austria 2015

Bereits Anfang der Woche war klar, dass der Wettergott es dieses Jahr besser mit uns meinen würde, als beim letzten Antritt 2012 wo es 37°C auf der Laufstrecke sowie ein Neo-Verbot gab. Das stimmte mich schon mal sehr positiv.

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Klagenfurt 2015

Mein Weg zur großen Schleife um den Wörthersee, dem Ironman Austria 2015,

begann vor 3 Jahren als ich mit Triathlon begann. Ich suchte nach neuen Herausforderungen und wurde in Klagenfurt fündig, einmal eine Langdistanz zu bewältigen, das war vor 3 Jahren die Idee, und wenn dann richtig. Also rutschte ich Jahr für Jahr und Kilometer für Kilometer immer mehr in die Faszination Triathlon hinein. 2014 mussten dann Worten, auch Taten folgen und Jürgen Koch war so nett mir einen Slot aus Kärnten mit zunehmen. Im 2014 Herbst nahm ich dann mit Coach Geri, das Projekt Ironman „SUB 10“ in Angriff, und Bumm Zack stand ich am Start meines Langersehnten Ziels. Doch vorher war da noch der Mai 2015, der eines meiner Sportlichen Highlights darstellte. Seit beginn meiner Aufzeichnungen hatte ich noch nie Monat dabei, dass ich mit über 70 Trainingsstunden und einer ordentlichen Ladung Intensität abschloss. Die Streckenbesichtung in Kärnten mit Rad und Laufstrecke, oder 3 x Linztriathlonrunde (145km in 5h20min mit 2650hm) waren dabei nur einige Höhepunkte.

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Steeltownman 2015

Am Samstag, 4. Juli 2015 ging bei perfekten Sommertemperaturen (aber lediglich für Badegäste) die 5. Auflage des Steeltownman über die Bühne. Für das WET gingen über die Sprintdistanz Roli, Anita und Harald G., über die Olympische Distanz Rene, Thomas und Martin an den Start. Um 13 Uhr durften unsere ersten drei Athleten in den 25 Grad warmen Pichlingersee, um die 750 m lange Strecke in Angriff zu nehmen. Roli kam erwartungsgemäß als Erster des Teams nach nur 12:27 Minuten aus dem Wasser, gefolgt von Anita (14:55) und knapp dahinter Harry (15:05).

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Kapuziner Alkoholfrei Triathlon Kulmbach '15

DNF beim 33. Kapuziner Alkoholfrei Triathlon in Kulmbach

RadstreckeAls Teilzeit-Bayreuther aufgrund der Arbeitsstelle von Tamara habe ich es mir natürlich nicht nehmen lassen, auch den Bayrischen Triathlon Kalender nach möglichen Bewerben zu durchforsten. Am vergangenen Sonntag gab es schließlich tatsächlich einen Bewerb, der in meinem Kalender Platz fand. Das Wetter und die Umstände schienen vielversprechend, daher beschloss ich, mich spontan beim 33. Kapuziner Alkoholfrei Triathlon über die olympische Distanz nachzumelden - nachdem ich vorsorglich mein Equipment mitgenommen hatte. Der Start erfolgt am Trebgaster Badesee, wo zwei Runden á 750m absolviert werden.

Die anspruchsvolle Radstrecke führt über 40km durch das Kulmbacher Umland, und endet schließlich in der beschaulichen Kulmbacher Altstadt in einer zweiten Wechselzone. Die Laufstrecke verläuft auf einem 2,5km Rundkurs mitten durch den Biergarten der Mönchsbrauerei.


Soweit die Theorie...

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1. Runway Nightrun am Linzer Flughafen

Gemeinsam mit einigen Freunden stellte ich mich der Herausforderung des 1. Runway Nightrun. Das außergewöhnliche Konzept eines 5km Laufbewerbes am Start/Landegelände des Linzer Flughafens an sich war schon vielversprechend – der Start um Mitternacht machte das ganze sogar noch etwas spezieller - so standen knapp 3000 Läufer am Start. Nachdem man einen kurzen Sicherheitscheck passiert hatte begann das Warten im Startbereich – in 3 Sektoren unterteilt. Man konnte die Laufstrecke noch nicht einsehen, daher hatten wir tatsächlich keine Ahnung, was uns erwarten würde. Nachdem der Start noch ein paar Minuten durch einen verspätet eintreffenden Flieger verzögert wurde, erfolgte der Startschuss, und wir spurteten im wahrsten Sinne des Wortes blind los. Die ersten paar Hundert Meter waren besonders interessant. Im Scheinwerferlicht fand man sich auf einer sehr breiten Strecke wieder, man hatte keine Ahnung wohin es ging, man folgte einfach der Masse. Schon nach kurzer Zeit war man in der Dunkelheit und konnte die Mitläufer nur noch als Umrisse erkennen. Der Runway war zwar beleuchtet, allerdings dienen die Lichter dort eher der Sichtbarkeit im Anflug, als der Orientierung auf der Strecke. Zwei Feuerwehrfahrzeuge sorgten an den Wendepunkten der Strecke für Beleuchtung, doch auch das blendete eher, als das es hilfreich gewesen wäre. Besonders kritisch muss ich anmerken, dass entlang der Strecke immer wieder kniehohe Stangen ohne Markierung oder Warnung aus dem Boden ragten, über die sicher einige Läufer stolperten.

Nichtsdestotrotz genoss ich (soweit man bei einem km Wettkampf von genießen sprechen kann) den Lauf in der ungewohnten Umgebung – und konnte mit einer Endzeit von 19:59:4 sogar eine neue Bestzeit über diese Distanz aufstellen.

Ergebnisse

Fotos (Cityfoto)