Steeltownman 2016

Sag niemals nie!

Am 2.Juli fand der 6. Steeltownman am Pichlinger See statt. Die Wettervorhersagen waren sehr elastisch von schon ab Nachmittag Gewitter und Starkregen bis hin zu es könnte sich alles ausgehen.Pünktlich 13 Uhr startete die Sprintdistanz: Das Wetter war perfekt, beim Laufen ist es sogar recht warm geworden und eine zweite Wasserstelle auf der anderen Seite des Sees hätte doch recht gut getan.

Am Start beim Sprint waren Thomas B. und ich.

Thomas kam recht flott aus dem Wasser, beim Radfahren ging es dann etwas gemütlicher zu, was sicher dem daheim gebliebenen Zeitfahrer zugeschrieben werden kann. Nach dem Laufen stand eine Endzeit von 1:18:23 auf dem Papier.

Ich für meinen Teil habe mein Triathlondebüt gefeiert. Nach Einsätzen in den verschiedenen Disziplinen in diversen Staffeln über die Jahre verteilt, wollte ich es nun auch wissen und kam wie erwartet im letzten Drittel des Starterfeldes aus dem Wasser, konnte aber somit recht erholt aufs Rad und war voller Freude, als ich so manchen Mitstreiter hinter mir lies. Runter vom Rad, hinein in die Laufschuhe, hatte ich das Gefühl mit Gummibeinen unterwegs zu sein, habe aber ganz fest daran geglaubt, dass es leichter wird. Spätestens als ich Thomas vor mir sah und immer näher an ihn heran kam, haben die Beinchen wieder gewusst was ihre Aufgabe ist. Mit einer Endzeit von 1:17:33 habe ich mein Ziel für den ersten Triathlon mehr als erreicht.

 Als Draufgabe standen Gesamt 8. Rang und Sieg in der AK 40 Damen. Gefällt.

16 Uhr wurde die Olympische Distanz gestartet. Hier schon mit Bauchweh von Seiten des Veranstalters  bezüglich der Wetterprognosen, allerdings hat es bis Ende des Bewerbes gehalten und die vorhergesagten Unwetter haben wenigstens den Veranstaltungsort verschont. Hier am Start waren Mario, Thomas A. und Michael. Mario kam gut aus dem Wasser, mit der siebtschnellsten Radzeit legte er dann das Fundament um am Ende mit Gesamtzeit von 2:13:46 auf dem 20. Platz zu landen und in seiner AK auf dem 5.Rang.

 Thomas A. blieb etwas länger im See, kämpfte sich am Rad weiter vor und schloss mit einem guten Lauf in seiner AK auf dem 17. Platz das Rennen ab. Für Michael war es der erste Olympische. Mit dem Schwimmen hat es nicht so geklappt wie erhofft, nach 34:24 war er heraus aus dem Wasser. Auf dem Rad dann eine solide Leistung, am Ende steht eine Zeit von 2:41:05. Er selbst sieht Luft nach oben und wird noch genug Möglichkeiten finden, es wieder zu probieren.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, die sicher viele sehr genossen haben. Für mich als Triathlonneuling war es ein sehr guter Bewerb. Alles überschaubar, kompakt, super organisiert. Dadurch waren die kleinen Sorgen, welche im Vorfeld standen schnell vergessen.

Anfang des Jahres war ich noch ganz sicher nie einen Triathlon allein zu bestreiten,  wollte schwimmen lernen, weil meinem Radfahrer und mir der Schwimmer für die Staffeln abhanden gekommen und ein Läufer für solche Unternehmungen leichter aufzutreiben ist. Allerdings springt der Funke beim Kontakt mit Menschen die Freude an diesem Sport haben doch irgendwann über.

Deswegen ein herzliches Dankeschön bei den Wanggos für die Aufnahme im Team und der dadurch entstandenen Möglichkeit meinen Horizont zu erweitern.