Linz Triathlon 2014

Bei zuerst schönem Wetter und perfekten Bedingungen startete der 10 Linz-Triathlon pünktlich um 9:30 Uhr mit dem Sprint Bewerb.

Mit dabei 10 Athleten von unserem Team und die machten ihre Sache außerordentlich gut:

David wurde seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich den Tagessieg. Spannend ging es bei Gerald, Roland und Harald her…die 3 trennten am Ende nur 15 Sekunden.

Gerry lieferte eine starke Schwimmleistung ab und zeigte den beiden Verfolgern wer hier der Coach ist ;-) Roland zeigte erneut seine starke Form und lieferte die 7 beste Laufzeit ab – schlussendlich blieb er 5 sec. hinter Gerry. Der Schrenk-Express (Harald) war ebenfalls wieder top motiviert und konnte trotz des eine Woche zuvor gefinishten Halb-Ironman in St. Pölten an den beiden dran bleiben und den 3. Klassenrang sichern.

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Ironman 70.3 St. Pölten 2014

Zuerst möchte ich mich bei meinem Trainer Geri Horvath für die erfolgreiche Betreuung und die perfekten Trainingspläne bedanken!

Wir kamen am Samstag gegen Mittag zum Abholen der Unterlagen in der Expo an. Gespenstisch war der Anblick einer langen Schlange beim Check-In. Dies stellte sich aber als unbegründet heraus, ruck zuck waren wir wieder draußen und Stefan konnte nun endlich ein Damen Shirt in Größe M mit Taillierung für sich erwerben ;-). Übrigens, ich habe auch so eines erwischt ;-(. Also Hut ab vor der Organisation, denn der Bike Check-In/Out ging im selben Tempo. Wer war alles dabei: David, Silke, Stefan, Ulli und Harald. Martin L. war auch da, wir haben ihn aber selten gesehen. Dafür war Jürgen Koch (Iron Kochi) allgegenwärtig und wie er schon geschrieben hat ist es sensationell wie oft man sich auf einer Expo treffen kann. Am Sonntag um 05:30 Uhr ging es dann von der Unterkunft Richtung Start und es wurde langsam ernst. Pünktlich um 07:00 Uhr fiel der Startschuss für David und die anderen PROs, 5 Minuten später durfte dann Stefan baden gehen und nach weiteren 10 Minuten ging es für mich los. Unzählige Startwellen folgten noch, was für die Zuseher nicht gerade übersichtlich war. Das Schwimmen in 2 Seen mit einem 270 Meter langen Landgang war spannend und machte die Sache eher kurzweilig. Die angeblichen 1,9 km Schwimmen dürften aufgrund der hohen Spitzenzeiten doch um einiges länger gewesen sein. Das Highlight kam anschließend mit einer Fahrt auf der S33 Richtung Krems. Das muss jeder Triathlet mal gemacht haben, einfach einzigartig. Aber stopp, da war noch was: unsere Triathlon-Sirene Silke wartete bereits beim Ausgang. Wer bis dahin noch nicht munter war wurde lautstark ins Leben zurückgerufen. Ulli hatte dieses Mal sogar einen Fotoapparat dabei der nicht wie in Barcelona aufgrund der langen Wartezeiten eingeschlafen war. Nach der Abfahrt wartete schon der erste knackige Hügel, der die gleichmäßig rasante Fahrt brutal unterbrach. Die Abfahrt war mit zwei gemeinen Kurven nicht zu unterschätzen, also lieber etwas langsamer fahren, denn dort passieren jedes Jahr Unfälle. Der nächste Abschnitt führte eine gefühlte Ewigkeit leicht hügelig entlang der Donau. Wer Zeit hatte konnte die tolle Gegend bewundern. Anschließend  wartete der zweite Berg auf uns, dieser zog sich allerdings mit einer zunehmenden Steigung einige km dahin. Nun ging es hinunter wo schon der nächste Hügel aufgeschüttet war. Danach war es aber geschafft und wir fuhren zügig nach St. Pölten in die sehr übersichtliche Wechselzone. In der ersten Laufrunde hatte ich die Ehre ein Stück mit David zu laufen, der allerdings schon die zweite Runde in Angriff nahm. Nach 3km war er bereits aus meinem Focus verschwunden. Die Temperaturen stiegen um die Mittagszeit auch ordentlich in die Höhe. Beim Laufen sorgte der Veranstalter für mehr als genug Labe Stationen. Die Strecke wurde nach den Problemen in den letzten Jahren so verändert, dass alles eindeutig und übersichtlich war. Der Zieleinlauf war wie beim großen Bruder in Klagenfurt ein Erlebnis für sich. Das positive Erlebnis setzte sich mit dem Zielbuffet fort, wo für jeden Geschmack (falls noch vorhanden) was dabei war. Nun ging es darum, Stefan auf den letzten Metern anzufeuern, was wir mit voller Inbrunst umsetzten. David war ja bereits mit dem Duschen fertig, ihn sahen wir erst später wieder. Alle im Team waren mit den erbrachten Leistungen zufrieden und für mich hieß es nun warten auf die Slot Vergabe für Kanada. Leider wurde erst um 17:00 bekanntgegeben wie viele Slots es gibt. Jedenfalls war einer für mich dabei, den ich gerne annahm.

Resümee, das ist ein Wettkampf, den man in einem Triathlon Leben einmal machen muss, vor allem gibt es nicht sehr viele Veranstaltungen, wo man mit so vielen Topstars gemeinsam am Start stehen darf.         

 

Ergebnisse: http://eu.ironman.com/triathlon/coverage/leaderboard.aspx?race=austria70.3&y=2014#axzz32tqF91S0


Wettkampfwochenende Traun

 

Das Trauner Wettkampfwochenende…..

Fing am Freitag mit dem TAW Businesslauf seinen Anfang und endete am Sonntag mit dem Sprinttriathlon inklusive OÖ Landesmeisterschaft. Obwohl das Wetter, letzte Woche mehr als Bescheiden war, befanden sich am Freitagabend  ca. 200 Teilnehmer am Start um die 5 km in Angriff zu nehmen. Bei Regen und 8 Grad nahmen, die WET`ler Stefan, Christian und die Reisingers teil. Stefan unterstütze, das  3er Team Reifen Wanggo Linz 2 und wurde mit dem uns bereits bekannten Ernstl Schmiedi. hervorragender 9 von 24 in der Mixed Teamwertung. Christian nahm solo am Lauf Teil und konnte mit 20:22, den 12. Gesamtrang erzielen. Jürgen R. musste kurzfristig seinem Firmenteam Trumpf HRV aushelfen, und ich habe immer Lust auf einen schnellen 5er. Die Reisingers konnten mit dem Trumpf Team die Firmengesamtwertung gewinnen und tankten nebenbei noch Selbstvertrauen für den uns wichtigeren Raceday nämlich am Sonntag.

 

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Braunau Sprint Triathlon '14

It`s TRI-time!! Endlich, wie immer eröffnet in Braunau die Saison mit dem Sprint-triathlon!! Hannes und ich stellten sich der ersten Herausforderung, da wir natürlich schon mehr als gespannt waren, wo wir, nach der langen angenehmen „Winterpause“, nun stehen. Die Distanzen waren 600m im 50m Becken, 29km am Rad und 6km laufen. Über die Kilometer auf der Laufstrecke teilen sich die Meinungen, ob es nicht etwas kürzer ist!? Auf jeden Fall hatte es sie in sich, da mit einigen bergauf Passagen von A nach B und dann zum Glück eher bergab wieder nach A ins Ziel gelaufen wird.

Das Wetter zeigte sich nicht unbedingt von der besten Seite (a…h-kalt!) und so wurde im beheizten Becken sogar das Tragen eines Neopren-Anzuges erlaubt. Das dieses Angebot aber die wenigsten nutzten, lag aber mit Sicherheit nicht an deren super Schwimmperformance, sondern eher daran, dass niemand damit spekuliert hat. Man lernt nie aus und sowas passiert uns sicher auch nicht mehr!! ;-)

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Gartenstadtlauf Puchenau 2014

Am 1. Mai nahmen Roli, Hannes und ich teil am Gartenstadtlauf über fünf km in meinem Heimatort Puchenau. Um 10:00 fiel der Startschuss. Unter den knapp 140 Startern beim Hauptlauf tummelten sich einige bekannte Namen, wie Benjamin Klingler, der sich mit einer Zeit von 16:35 den Tagessieg sicherte. Die Runde von 2,5 km musste zwei Mal gelaufen werden und ich war erneut verwundert wie hügelig es auf der Ebene sein kann. Roli belegte mit einer Zeit von 17:48 den siebten Gesamtrang (AKM 30 Rang 4), Hannes mit 18:56 den Gesamtrang 18 (AKM 30 Rang 8) und ich sicherte mir mit einer Zeit von 21:14 den dritten Rang bei den Damen (AKW 20 Rang 3). Abgesehen von den Komplikationen bei der Zeitnehmung, die die Siegerehrung um eine Stunde verzögerte, war die Veranstaltung sehr gelungen und gut organisiert. In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Hannes und Roli haben jetzt hoffentlich die nötige „Spritzigkeit“ für den ersten Sprinttriathlon dieser Saison in Braunau am 04.05. Dafür wünsche ich den beiden alles Gute und viel Erfolg.

Fotos gibts hier: link

Foto der Siegerehrung: link

Eferdinger Osterlauf 2014

Am Ostermontag nahmen 4 WET Athleten, die 8 km durch den Ortskern von Eferding in Angriff, genauer gesagt Roli, Mario, Geri und ich.

Roli mit dem Selbstvertrauen, einer 1h19min beim Halbmarathon in Linz, hatte bei dieser bestechenden Laufform klar eine neue PB in Eferding als Ziel. Er kam als Gesamt 10er an und lief mit 28,20 min eine neue PB. Mario der am Start noch etwas tief stapelte, lief mit einer super schnellen 30er Zeit ins Ziel. Ja ja von wegen, die schnellen Sachen sind nicht so dein Ding !!. Nur so nebenbei erwähnt, im Anschluss fuhr er noch mit dem Rennrad eine 100 km Runde aus. Geri stellte fest, das die 3:43min auf 8 km schon mal leichter gingen und er vielleicht dann doch etwas zu wenig tappering betrieben hat. Er zeigte uns dennoch einmal mehr, das noch immer sehr sehr viel Triathlet in ihm steckt und a supa schneller 8er geht immer. Recht herzlich möchte ich auch Schmidi ein WanGGo Mitarbeiter aus Eferding,  zum 26 Platz in der AK30 gratulieren, er lief mit einem Schnitt klar unter 5:00 min eine Super Zeit, weiter so!! Ich litt anscheinend etwas mehr als die anderen, unter dem zu schönen und warmen Wetter in Porec`. Das viele Radfahren, Laufen, Stabi, Cappuchino trinken und morgendliche schwimmen (brr kalt!!), hat dann doch seine Spuren, und so kam es das ich am liebstem ab km 4 nur noch gehen wollte. Vielen Dank natürlich auch an unsere Supporter Tanja, Silke, Anita und Rene die uns wie verrückt anfeuerten um uns quälen. Jetzt heißt es Kräftesammeln um nächste Woche mit Roli und Georg beim Braunauer Sprinttriathlon über die Strecke heizen zu können, wenn es dann heißt,

drei, zwei, eins, ATTACKE !!!!

 

Hier gibts die Bilder: Link!

Linz Marathon '14

 Endlich war es für viele soweit, der heiß ersehnte Linz Marathon!! Großes WET-Aufgebot in allen Bewerben, auch wenn einige traditionsgemäß für die Firma oder andere Organisationen starteten, aber trotzdem alle als Wanggo-Endurance-Team verbunden.

Leider mussten einige aufgrund von Verletzungen und Krankheit passen. Aber für Rene, Elisabeth und Georg werden wieder bessere Tage für Bestzeiten kommen. Wiederum andere, die durch Verletzungen oder Trainingslager nicht in bester Verfassung waren, stellten sich als Pacemaker für Freunde zur Verfügung. Danke an Hannes, Jürgen R, Christian und Harald Gumpenberger! Und sie machten ihre Sache auch sehr ordentlich.

Der erste Bewerb um 8.00 Uhr morgens mit WET Vertretung war der Inline-Halbmarathon. Dort startete Harald G. (!) als pacemaker für seine Nichte auf ungewohnten 2x4 Rollen. Da auch er im Winter eine Operation hinter sich bringen musste, kann er zur zeit auch nur im Wasser sein Pensum erfüllen. Aber da seine Nichte im letzten Jahr eher eine bescheidene Zeit ablieferte, nahm sich der Onkel ein Herz und quetschte sein lädiertes Bein in die Inliner. Er erfüllte seine Aufgabe mit bravour, denn seine Nichte erreichte den ersten Platz in der Klasse W-Jugend B.

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Florianer Frühlingslauf

Am Sonntag den 16.3. rief der ASKÖ TRI Linz zum alljährlichen Frühlingslauf. Das tolle Wetter der vergangenen Wochen war vielversprechend, zumal Organisator Ewald Tröbinger ja zumeist die Wettergötter auf seiner Seite hat. Leider wurden wir gerade heuer von einer Kaltfront mit Sturmböen begleitet. So kam es, dass wir bei nicht mal 10 Grad und leichtem Regen auf die zwei 4,6km Runden durch St. Florian geschickt wurden. Trotz des schlechten Wetters waren über 400 Personen am Start des Hauptlaufs.

Der Kurs ist bekannt als leicht hügelig und somit von Haus aus nicht ganz leicht zu laufen. Bei einem Rundkurs spielt der Wind eh keine Rolle… möchte man meinen. Leider waren wir dort wo wir Rückenwind gehabt hätten von den Häusern recht gut geschützt und im hügeligen Teil entlang der Felder hatten wir derartigen Gegenwind, dass Windschattenlaufen ein ganz großer Faktor war. Schlussendlich war es nicht unbedingt ein Rennen der Bestzeiten – nur Rene Kattner konnte seine Bestzeit um ein paar Sekunden drücken. Und Harald Schrenk konnte mit Rang 3 in seiner Altersklasse auch einen der ersten Wanggo Endurance Pokale in diesem Jahr einkassieren.

Gekrönt wurde der Tag von unserem aktuell verletzten Harry Gumpenberger. Er lud zum Schweinsbraten-Essen – und da stellte er einmal mehr unter Beweis, dass er ein Weltklasse-Koch ist. Wenn er so schnell laufen könnte wie er gut kochen kann, dann hätten wir einen Seriensieger im Team.

Roland Höller
34:09min Rang 15
Harald Schrenk 35:00min Rang 23 (3./M30)
Hannes Reisinger 36:12min Rang 32
Rene Kattner 37:33min Rang 50
Jürgen Koch 38:55min Rang 72

 

Ein paar abschließende Gedanken:

  • Hoffentlich sind die Wettergötter beim Linz Marathon wieder auf Seiten von Ewald Tröbinger.
  • Warum müssen immer die Kleinsten (Jürgen K. und Roland H.) im Wind laufen und alle verstecken sich dahinter…
  • Weltklasse Schweinsbraten von Harry G. !!!
  • Der erste Kilometer geht immer in 3:30 – bei allen!

 

WET Season Closing in der Weißwurst Metropole

Die meisten Vereinskollegen(-innen) befanden sich ja bereits in der wohlverdienten Off-Season, doch 3 unverbesserliche WET’ler wollten am Saisonende noch persönliche Highlights setzen:

  • Hannes Reisinger wollte sich das erste Mal über die Marathondistanz von 42,2 km beweisen
  • Rene Kattner wollte endlich die 1h30-Schallmauer auf der Halbmarathondistanz durchbrechen
  • Und Roland Höller wollte beweisen, daß er auf einer gut ausgezeichneten Strecke sehr wohl alleine vom Start bis ins Ziel findet


Als Austragungsort für diesen Showdown wurde der Marathon in München am 13.10 gewählt. Wobei außer der Nähe zu Linz, sicherlich auch der Zieleinlauf ins Olympiastadion einer der Entscheidungsgründe für diesen Event war!

Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Halbmarathon und der 10km-Lauf heuer zum 1ten Mal am Programm standen.

Da der Marathon bereits um 10 Uhr startete reiste Hannes mit seiner Tanja schon am Tag zuvor an, um ausgeruht die 42,2 Kilometer in Angriff nehmen zu können.
Für die beiden „halben Marathonis“ musste ein Tagestrip in die Weißwurst Metropole reichen. Und somit startete der Wettkampftag bereits um halb 7 morgens mit der Abreise aus Linz, da natürlich die Startunterlagen auch noch abzuholen waren!


Aber nun zum eigentlichen Wettkampfbericht

Zu Beginn des Marathons hatte es noch keine 10°C, aber zumindest der anfängliche Regen wich strahlendem Sonnenschein. Die unfreundlichen Temperaturen machten Hannes aber nichts aus und er konnte sein geplantes Tempo relativ locker laufen - jedenfalls bis Kilometer 30! Aufgrund der verwinkelten Streckenführung wurde hier sein  Laufrhythmus gebrochen und das leidige Kilometerzählen begann. Er versuchte sich zwar noch an die Fersen des 3h15-Pacemaker‘s zu heften doch reichte die Kraft an diesem Tag nicht ganz. Und so finishte er seinen ersten Marathon in hervorragenden 3:16:56 (Platz 786/AK 129 von 7.957 Teilnehmer).  

Um 14 Uhr starteten Roli und Rene in ihren letzten Halbmarathon 2013 der mit 6.000 Teilnehmern ausgbucht war! Der Start war in der Josef-Strasse – bei Kilometer 21 der Marathon-Strecke.

Rene positionierte sich gleich bei den beiden 1h30-Pacemakern, während es für Roli in der Startzone noch eine Begegnung der anderen Art gab – ein sichtlich verwirrter älterer Mann ohne Laufbekleidung, aber mit einem vollen Plastiksackerl ausgestattet, positionierte sich direkt neben ihm! Er wäre wahrscheinlich von der Läufermasse überrannt worden, aber Roli verwies ihn bestimmt aber freundlich aus dem Startbereich und bewahrte ihn somit vor einem längerem Krankenhausaufenthalt oder schlimmerem.

Dann fiel auch schon der Startschuss. Roli startete ohne Zeitdruck, da er aufgrund einer Zerrung zwei Wochen außer Gefecht gesetzt war und sich dazu noch eine Verkühlung gesellte.

Für Rene begann der Halbmarathon nicht wie gewünscht. Aufgrund des großen Starterfeldes und der fehlenden Selbsteinschätzung mancher Athleten waren die ersten beiden Kilometer weit über der geplanten Pace für 1h30. Diesen Rückstand versuchten die Pacemaker auf den nächsten Kilometern wett zu machen, was natürlich an die Substanz ging. Insbesondere zwischen Kilometer 9 und 17 musste einige Male der innere Schweinehund überwunden werden, um nicht den Anschluss an die Tempomacher zu verlieren. Ab Kilometer 17 wurde es aber aufgrund des Streckenprofils mit leichtem Gefälle wieder angenehmer zu laufen.

Rene lief schlussendlich mit persönlicher Bestzeit von 1:29:20 (Platz 140/AK 15) ins Olympiastadion ein, wo Roli schon wartetet. Trotz suboptimaler Vorbereitung finishte auch er mit neuer persönlicher Bestzeit von 1:23:35 (Platz 51/AK 9). Er ließ sich diesmal nicht von der anfänglichen Tempobolzerei mitreisen und lief eine konstante Pace über die gesamte Distanz!

Im Ziel gesellte sich noch Hannes zu ihnen auf den Kunstrasen und es wurden wie üblich bei einem Erdinger Alkoholfrei  die Läufe analysiert bevor man sich auf den Heimweg machte.

Abschließend kann gesagt werden - ein empfehlenswerter Bewerb, super organisiert und terminlich perfekt um seine hart erarbeitete Laufform ein letztes Mal auf den Prüfstand zu stellen.

Last but not least - ein Zieleinlauf ins Münchner Olympiastadion ist eine feine Sache, auch wenn es nicht restlos gefüllt ist!

Challenge Barcelona

Am Freitag den 04.10.2013 ging es mit unterschiedlichen Zielsetzungen von Linz aus Richtung Barcelona los.
In Spanien erwartete uns ein perfektes Wetter für einen Triathlon, leicht Bewölkt und ca. 25°.
Samstagvormittag stand gleich nach dem Frühstück die Besichtigung der Radstrecke auf dem Plan, die hat uns stark beeindruckt da der Kurs leicht hügelig immer am Meer entlang verläuft. 
Hier kam bei Stefan und mir zum ersten Mal eine gewisse Vorfreude auf den Wettkampf am Sonntag auf.
Nach 15 KM drehten wir um, um uns die Startunterlagen abzuholen, sowie wie es sich für brave Triathleten gehört die Wettkampfbesprechung in Deutsch anzuhören.
Aus Deutsch wurde nach einer 30 Minuten Verzögerung Englisch und nach weiteren 15 Minuten (als endlich der Native Speaker kam) Katalonisch Deutscher Sprechgesang,
wofür man im Mittelalter auf den Scheiterhaufen gekommen wäre.
Egal, wir haben alles verstanden und waren nun guten Mutes für das Rennen.
Danach ging es zum Check in, ab da mussten wir gestehen dass die Veranstaltung perfekt organisiert ist und alles übersichtlich angeordnet war.
Am Sonntag ging es dann um 08:30 für die Profis los, die weiteren Wellen starteten in 3 Minuten abständen, Stefan war um 08:44 dran und ich um 08:47.
Ziel beim Schwimmen war es, kein Salzwasser zu trinken und mit viel Geduld die 3,8KM abzuspulen. Es kam aber anders als erwartet. Vom Wellengang und vom Salzwasser wurde uns schlecht und schwindlig. Bei mir hielt es sich in Grenzen, aber Stefan hat es mit brachialer Gewalt erwischt und er musste das Rennen nach dem Schwimmen leider beenden.
Ich erfuhr dies erst nach der ersten Radrunde und hatte nun keine Chance mehr zum Aussteigen, denn ein Ausfall  des gesamten Wanggo Teams geht gar nicht. Also blieb ich beim Radfahren im Wohlfühltempo und freute mich jedes Mal wenn ich bei Sirene Silke in den Turningpoint fuhr. Im Anfeuerungsteam befand sich auch noch Mathias mit Freundin Marlene, Stefan und meine Ulli. Ulli versuchte mich zu fotografieren, aber der Apparat ging nach Ulli´s Angaben bereits beim Schwimmen  in den Schlafmodus (wegen der langen Wartezeit auf mich) und lies sich auch nicht mehr aufwecken. An dieser Stelle gleich mal Danke an das Team. Ohne euch hätte ich die Beine vermutlich hängen lassen und wäre nach dem ersten Wolkenbruch duschen gegangen.
Die Radstrecke war laut meinem GPS 179,98 KM lang und somit sehr fair vermessen. Das ist natürlich auch nicht recht, denn um die Toleranzgrenze könnte man die Strecke schon nach unten verkürzen- finde ich!
Dickes Lob an den Veranstalter, aber nur bedingt, denn das mit dem Windschattenfahren wurde schon gerne übersehen- vor allem bei den Profis!
Wieder in der Wechselzone angekommen ging es hurtig zum Laufen, ich war sehr verwundert als ich nach 5KM meinen KM Schnitt von 04:20 noch selbstständig ausrechnen konnte und mir dachte das wird eine spitzen Marathonzeit. Das Böse erwachen kam nach KM10 als mir die Energie ausging. Den Rest vom Rennen ging es mir dementsprechend schlecht. Die Lehre daraus ist, wenn man beim Radfahren mit dem Zusichnehmen von Gels beginnt darf man beim Laufen nicht damit aufhören. Das habe ich mir in mein Stammbuch geschrieben, wie es unsere Regierung auch immer macht. Ich aber glaube dass ich daraus etwas lerne.
Auf der Strecke habe ich auch Robert Jäger getroffen, der mich im Wanggo Outfit anfeuerte, danke an Robert.
Der Zieleinlauf hatte ein tolles Ambiente mit einem Finisher Buffet wo für jeden Geschmack was dabei war.
 
Fazit: Die Reise zur Barcelona Challange mit Stefan, Silke, Mathias, Marlene und Ulli war spannend und Lustig. Dieser Wettkampf ist aus unserer Sicht sehr empfehlenswert und eine Reise Wert.
Mal sehen was wir nächstes Jahr anstellen!?
 

Citynightrun 2013

Das dritte Mal fand am Donnerstag den 26.09 der Linzer Sparkasse City-Night-Run statt. Auch heuer zeigte sich aufgrund der zahlreichen Anmeldungen die steigende Beliebtheit des Events. Auch heuer waren wieder zahlreiche WET & WET Friends Starter auf der Startliste zu finden. Die Frage war eigentlich nicht wer mitläuft, sondern wer nicht mitläuft?! Am Tag des Rennens kam dann leider die Enttäuschung, dass Roland Höller und Hannes Reisinger verletzungsbedingt nicht antreten konnten und auch Rene schaffte es nicht rechtzeitig von der Arbeit wegzukommen. Die mit Spannung erwarteten Duelle mussten damit leider vertagt werden.
 
Nun denn, das Wetter meinte es gut mit uns und unter optimalen Bedingungen viel um ca. 20:30 der Startschuss. Gerade auf den ersten Metern durch die Schmidtorgasse war es sehr eng und wer so „schlau“ war wie ich und in der Mitte startete kam kaum voran. Das Feld löste sich dann erst so halbwegs auf der Niebelungenbrücke auf. Insgesamt war es eine schnelle Strecke, jedoch kostete der Exkurs nach Urfahr durch die „kleinen Steigungen“ sicher etwas Zeit.
 
Hervorzuheben ist an dieser Stelle die Leistung des Ehepaares Horvath. Bei einem für sie wohl gemütlichen Abendlauf erzielte Elisabeth mit 0:20:47 den 1. Rang Ihrer Klasse und der Coach mit 0:17:39 den 3.Stockerlplatz seiner Klasse. Auch die Leistungen der restlichen Starter ließen sich durchaus sehen. Mario erreichte den 11.Rang seiner Klasse und die WET/Friends Starterin Carmen den spitzen 5.Rang in Ihrer Klasse. Durch die Nettozeit von 0:21:02 sicherte sie sich Julia Hamberger den 3.Rang Ihrer Klasse und stand somit als Dritte Wanggo Starterin am Stockerl. Trotz meiner „Mittelfeldstarterpanne“ war ich mit meiner Endzeit von 0:23:02 auch sehr zufrieden.
 
Was ich mir persönlich leider nicht erklären kann ist die komplette Zeitgleichheit von Carmen und Kochi. Hat jetzt die Carmen den Kochi auf den Schultern getragen oder umgekehrt? Wir werden es wohl nie erfahren….
 
Zusammengefasst ein toller Event und in diesem Sinne auch ein großes Dankeschön an die Veranstalter. Wir werden nächstes Jahr mit Sicherheit wieder am Start sein.
 
P.S: Falls doch jemand den Artikel genau lesen sollte und eine kleine Unstimmigkeit zwischen Text und Pentek Ergebnis bemerken sollte, dem soll der Hinweis gegeben werden, dass unter Roland Höller ein Freund von Carmen gestartet ist. Ich persönlich ziehe es in Erwägung mir das Ergebnis einzurahmen, da es mit Sicherheit das letzte Mal war, dass ich vor dem Roli stehe!

ASVÖ Donaulauf Ottensheim

Am Samstag, den 21.09.2013 fand in Ottensheim wieder der Donaulauf statt. Es gab für jung und alt einige Lauf- und Nordic-Walking Bewerbe. Für das WET starteten Rene und ich, als Test für den München Halbmarathon, den 10er (2 Runden!!!), also wir hatten doch einiges vor…. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt…..


Wir beide starteten auf dem ersten Kilometer, getrieben von der Masse, da zu Beginn alle dieselbe Strecke zurück zulegen hatten, in einem, no-na, Höllentempo. Rene in 3:40 und ich in 3:21…. Da es sich zwar „locker“ anfühlte, wussten wir beide, dass wir jenseits von gut-und-böse unterwegs waren und wir drosselten etwas das Tempo.


Rene lief sehr ambitioniert, wollte er doch „ an alle WET-Nicht-Starter eine Duftnote setzen“ bzgl dem City-Night-Run kommenden Donnerstag. Er lief, ausgenommen zu Beginn, sehr konstant und mit einem Schnitt von 4:02 min/km, als Gesamt 12ter und 5ter in der AK30, mit einer Netto-Zeit von 40min20 über die Linie. „Und die 20sek hol ich mir nächstes Jahr auch noch wo“ war sein Resümee von diesem Bewerb. Da er zu Beginn auch noch die spätere Damensiegerin Julia Hamberger, bekannt vom Trainingslager in Porec, mit zog hat er auch da noch einen kleinen anteil dabei. Somit ist er nun mit der starken Zeit das erste Mal „Best-Wanggo“ in einem Laufbewerb.


Tja, da auf der Pentek-Seite ein DNF bei mir steht könnte ich nun den Mantel des Schweigens darüber legen… Doch da Blödheiten sowieso nie zu verheimlichen sind und wer den Schaden hat braucht für den Spott bekanntlich nicht zu sorgen, mach ich das gleich mal selber. Nach meinem ersten Wahnsinns-km blieb ich bei den beiden Gegnern um Platz 1 im HM hängen und ging ihr tempo mit. Musste mich auf nix (riesen Fehler!!) konzentrieren und blieb einfach dran. Es fühlte sich vom Tempo her gut an, obwohl ich so schnell eigentlich gar nicht laufen wollte, wichtiger ist ja München, da soll alles passen auf den HM. Ich wusste, der schnellste über den 10er war sicher vor mir vielleicht noch ein zweiter, is ja egal, die wären sowieso nicht zu packen. Nach circa 3,5km drehte ich mich mal um, um zu sehen ob da noch wer kommt, doch niemand da, komisch, mhm… „Shit (schön ausgedrückt)“ fuhr es mir dann wie ein Blitz durch den Kopf. „Alter, du läufst falsch, du waugl!“ Aber wo stand da was am Asphalt mit links abbiegen, sowas hatte ich dann wieder im Kopf vom Plan der Laufstrecke!?  „Sch… doch die Wand an“, dacht ich mir eh schon alles zu spät. Umdrehen tu ich sicher nicht mehr und beschloss halt eine Runde auf der HM-Strecke zu drehen, waren ja e auch sooo circa PI mal Daumen 10km, im Endeffekt warens wahrscheinlich etwas mehr… Da die beiden HM-Champs sich dann auch schön langsam von mir entfernten (nach vorne natürlich) bestritt ich nun mein eigenes Rennen, no-na wennst falsch rennst, und konzentrierte mich auf die pace im Hinblick auf den München Halbmarathon. Bei einem Streckenposten nochmals um den „richtigen“ weg gefragt, traf ich dann noch einen Läufer, „nau a falsch bzw. net abbogen“ konnte er mir wenigstens noch einen kurzen Grinser entlocken.


Bzgl. Endergebnis brauch ich mir gar nicht „Hätt i-War i“ überlegen und auch nicht ärgern. Die Streckposten, bzgl den richtigen Weg zeigen, arbeiten ehrenamtlich, also auch da gibt’s kein böses Wort. Man ist im bewerb ein Einzelsportler, d.h. man ist auch selbst verantwortlich, wie z.B. sich den Laufweg im Gehirn zu speichern. Auch wenn Rene kurz mal den Rogan-Sager erwähnte ;-) Mein Schuh von heute landet nun auch im (Sonder-)Müll, hat er mir doch heuer nun mit zwei DNF`s und einem bescheidenen Laufsplit beim Linz-Triathlon über die Halbdistanz kein Glück gebracht.
Es is so wie es is, es kamen ja auch keine Frauen und Kinder zu Schaden, und alle haben sich pumperl gsund wieder im Ziel getroffen. Es kommen für den einen wieder bessere Tage im sport und der andere darf seinen internen Sieg auskosten. Alles wird gut! :-)

EM Crosstriathlon 7 September 2013

Die Eckdaten: 1km Schwimmen, 22km Mountainbike und 6,4km Geländelauf.

Nachdem ich heuer insgesamt auf 20 Ergebnislisten zu finden bin, suchte ich nach einem würdigen Saisonabschluss im Triathlon. Was gibt es also besseres als eine EM um die Triathlonsaison zu beenden. Ich reiste also am Vortag in Strobl an um das Ambiente und Flair einer EM aufzusaugen. Das Wetter war bestens, die Form und Motivation stimmten. Als ich mir am Freitag die Startunterlagen holte und am Racebriefing teilnahm, sah ich schon an den ganzen schmutzigen Mountainbikes, das das eine dreckige Sache wird, und verzichtete auf die Streckenbesichtigung. Am Abend im Hotel hörte ich dann von anderen Teilnehmern das die Mtb - Strecke so schwer zu fahren sei, und man irrsinnig aufpassen muss, dass man nicht stürzt, ich dachte mir dabei nur ist halt eine EM und nicht Güterweg fahren. Es galt 2 Schwimm-, 2 Mtb- und 2 Laufrunden zu absolvieren. Am Renntag voll motivert, hab ich dann leider einen meiner schwärzesten Schwimmtage erwischt, ich bin sogar für meine Verhältnisse langsam mit einer 20er Zeit (inkl. Neo) aus dem Wasser gekommen.         

Am Mountainbike fuhr ich dann, ohne die "Strecke" besichtigt zu haben, voll auf Angriff und wurde von der Strecke leider enttäuscht..... Die Mtb-Strecke war verdammt schnell, einfach und Windschatten fahren erlaubt, was mir, bei einer schnelleren Schwimmzeit irrsinnig geholfen hätte. Trotzdem konnte ich auf dem Mtb Platz für Platz gut machen und wurde mit einem relativ guten Radsplit belohnt. Es war genial wieder mal auf dem Bike zu bolzen, egal ob wenig Trail oder nicht. Mir hat`s taugt :) Die anderen haben teilweise geschoben, bergauf und für mich total unverständlich sogar bergab. Die Laufstrecke im Gelände lag mir und so wurden weitere Teilnehmer eingesammelt. Im Endeffekt hab ich`s beim schwimmen verpatzt und bin mit 30sec. Rückstand auf Platz 3, fünfter geworden. Gesamt wurde ich 29ter und 9 bester Österreicher. Alles in allem eine echt lässige Veranstaltung. Ihr könnt euch also darauf verlassen das ich nächstes Jahr ein paar Crosstriathlons aufmischen werde! Ich habe wie man so schön sagt: Lunte gerochen.

Ergebnisse auf http://www.pentek-timing.at/results/show_results.php?v=12096

      

Da einige von uns heuer noch großes vor haben, wünsche ich ihnen auf diesem alles Gute, und natürlich  ATTACKE, den Rest des WET Teams wünsche ich noch viele schöne sonnigen Stunden beim ausklingen lassen des Jahres 2013.

lg Hannes