Triathlon Salzkammergut 2013

An einem der schönsten Plätze in Österreich fand am 15. September der Triathlon Salzkammergut Attersee statt. Nachdem das TriStar Schiff im vergangen Jahr „Schiffbruch“ erlitten und dann auch noch das Hochwasser seines dazu getan hat, ging die Veranstaltung anstatt am 9. Juni jetzt über die Bühne. Für mich hätte der Bewerb eigentlich die Vorbereitung auf den Ironman 70.3 Zell am See sein sollen und nicht umgekehrt.

Nachdem ich wettermäßig diese Saison nicht wirklich gesegnet war und auch die Vorhersagen für dieses Wochenende nicht rosig waren, überlegte ich ehrlich gesagt, ob ich es nicht wie viele andere machen würde und ein „Season CLOSED“ in meinen Trainingsplan schreibe. Irgendwie hatte ich aber ein schlechtes Gewissen und checkte am Samstag Bike und Bags ein, vorgenommen, wenn das Wetter schlecht wird, am Sonntag wieder auszuchecken. Was war? Das Wetter passte und so hatte ich keine Ausrede mehr parat. Leider waren nur 90 Starter auf der „Langdistanz“ unterwegs, obwohl diese als ausverkauft galt.

Um 11 Uhr startete das Rennen mit der ersten Welle, in der ich mich befand. Es galt 1 km im 17 Grad kalten, dafür aber glasklaren Attersee zu schwimmen. Ich fühlte mich nicht schlecht, was man aber leider in der Zeit nicht sehen konnte – 23:37 min. Anschließend führte die 100 km lange Radstrecke im Uhrzeigersinn rund um den See. Hier war die Strecke recht flach mit einigen schnellen Kurven und leichten Wellen. Nachdem der Attersee komplett umrundet war, erfolgte eine Abzweigung auf eine Schleife westlich des Sees. Hier warteten einige Anstiege, die anschließend einen atemberaubenden Blick auf den Attersee boten. Diese Schleife war zweimal zu bewältigen. Insgesamt waren es an die 1700 Höhenmeter. Ich denke ich war im Vorfeld etwas blauäugig, bin das Rennen garantiert zu schnell angegangen und musste spätestens in der zweiten Runde Tribut zollen – meine Füße brannten wie Feuer, mein Magen rebellierte, sodass ich die letzten 40 km weder ordentlich trinken, geschweige denn etwas essen konnte. Keine Energie – keine Leistung! Dies war das erste Mal seitdem ich Triathlon machte, wo ich mir von Herzen selber leidgetan hatte. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt nicht nur einmal ans Aufgeben! Nach miserablen 3:44:02 kam ich endlich in die Wechselzone, um meine stärkste Disziplin in Angriff zu nehmen. Auch wenn an diesem Tag nichts mehr möglich war und ich lediglich Schadensbegrenzung betreiben konnte, ließ ich mir es nicht nehmen, nochmal alles aus mir rauszuholen und die kupierte und sehr anspruchsvolle 10 km lange Laufstrecke zu bezwingen. Mit der 26 besten Laufzeit (51:11 min) kam ich nach 5:03:34 endlich ins Ziel, wo leider nicht mehr allzu viele Zuschauer auf mich warteten. Alles in Allem kann ich auf die Leistung zwar nicht stolz sein, allerdings schon auf den inneren Schweinehund, den ich bezwungen habe. Jetzt heißt es auch bei mir Season CLOSED und ich freue mich auf eine paar erholsame Tage ohne Triathlon…

Einige Gedanken zum Schluss:

  • Zwei Aussteller ergeben noch keine Expo.
  • 1700 Höhenmeter sind halt 1700 Höhenmeter.
  • Man sollte sein Rad nicht am Freitag vom Service holen und ohne Ausfahrt am Sonntag damit starten.
  • 90 Starter, 100 km – Bewerb? Einsame Sonntagsausfahrt trifft es besser!
  • Keine mitgereisten Freunde – keine Bilder ;-)
  • Hannes R.: Ein Bewerb geschaffen für Radfahrer (also nicht für mich).

 

Ironman 70.3 Zell am See - Salzburger Schnürlregen...

…für den ist eigentlich die Stadt Salzburg bekannt - nicht aber der Pinzgau. Wie schon im Vorjahr gab es auch heuer wieder pünktlich zum Ironman 70.3 in Zell/See-Kaprun katastrophales Wetter. Die Tage davor und danach wunderschönes Herbstwetter. Am Wettkampftag war es dann beim Schwimmen noch trocken, wenn man das so sagen kann und pünktlich zum Radfahren öffnete der Himmel wieder seine Tore und machte es den ca. 2000 Startern nicht unbedingt leicht. Zahlreiche Stürze waren die Folge – die meisten waren wohl auch selbst schuld. Beim Laufen – wo es dann eigentlich schon wieder egal war – blieben wir großteils vom Regen verschont. So viel zum Thema Wetter! Man muss ehrlicherweise aber auch sagen, dass die Landschaft und Strecke selbst bei Schlechtwetter absolut sehenswert ist – der traumhafte Zeller See ist perfekt für die Auftaktdisziplin.
 
Und auch in diesem Jahr war wieder eine Armada an Wanggo Endurance Team Athleten am Start – wie im Vorjahr durch die Bank recht erfolgreich. Eigentlich könnte man meinen, dass ohnehin alles so war wie im Vorjahr… dem war dann aber doch nicht ganz so. Die Schwimmstrecke war heuer etwas anders vermessen, wie man an den Schwimmzeiten der Profis erkennen konnte. Auch die Radstrecke präsentierte sich minimal verändert, zwar noch immer ziemlich schnell, aber nicht ganz so schnell wie im Vorjahr. Da dürfte heuer der Wind aus der falschen Richtung geblasen haben.
 
Pünktlich um 10 Uhr starteten die Profis gemeinsam mit den Oldies (40-45) und Fast—schon—Oldies (35-40). Die Jungspunde, unter ihnen Roland Höller, starteten 10 erst Minuten später. Die von uns gezeigten Schwimmleistungen entsprachen in etwa unseren Trainingsleistungen, so gesehen waren auch die sogenannten Trainingsweltmeister bei den schnelleren dabei. 90km am Rad sind relativ lang und so wurde die Wanggo-interne Wertung da wieder ordentlich durchgemischt. Mario Leuchtenmüller hatte es am eiligsten und erreichte die Laufstrecke als erster. Aber auch Roland Höller und Rene Kattner (auf Ferdl) waren äußerst flott unterwegs. Den richtigen Pace finden ist nicht leicht –  so gaben einige von uns dann doch zu, dass sie am Rad gegen Ende dem hohen Anfangstempo Tribut zollen mussten. Wie auch immer waren alle froh, dass sie den zweiten Wechsel heil und ohne Verletzungen überstanden haben. Das Wetter war dann am Ende eigentlich perfekt für schnelle Laufzeiten und so blieben alle in etwa im Bereich ihrer aktuellen Möglichkeiten. Nur Martin Lauber machten die niedrigen Temperaturen bereits in T1 beim Neopren ausziehen als auch später am Rad zu schaffen und wechselte dann mit beginnenden Krämpfen in beiden Oberschenkeln auf die Laufstrecke.
 
Alles in Allem waren dann doch alle recht zufrieden mit ihren Leistungen – auch wenn der eine oder andere ein paar Minuten langsamer war als im Vorjahr. Insgesamt war es ein tolles verlängertes Wochenende mit ganz viel Wanggo Endurance Teamgeist – sowohl im Bewerb als auch bei den diversen Sideevents!!!
 
Ein paar Gedanken noch:
  • Rainer Schnabls Rudy funktioniert auch bei 37,5 km/h Schnitt – mal sehen ob er sich daran gewöhnt hat.
  • Im Neoprenanzug im Auto mit Sitzheizung – Aufwärmen zum Rennen a la Martin und Jürgen.
  • Kinder mitnehmen über die Finishline verboten – was soll der Blödsinn???
  • Ein Mal asphaltieren bitte – Carbonlaufräder und tiefe Risse im Asphalt sind keine gute Kombination :(
  • Rene Kattner finisht den ersten 70.3 äußerst anständig. Alle warten gespannt ob die erste Langdistanz noch vor dem 40er kommt!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KMD Ironman Copenhagen

Das traust dich nie, meinte Gerald, als ich spaßhalber sagte bei unserem geplanten Städtetrip könnte ich ja auch beim Ironman in Copenhagen starten. Mein Ehrgeiz wurde entfacht und in einer schwachen, wahnwitzigen Minute drückte ich auf Anmelden. In dieser Nacht konnte ich nicht schlafen und hatte Phantomschmerzen. Und weil da eine Menge Geld fließt war ich dann auf der Suche nach einer halbwegs vernünftigen Vorbereitung. Ich fand in einem englischen Triathlonheft einen 7 Wochen Plan mit 5 Wochen je 10 Stunden Training und die letzten 2 Wochen Tapering. So dachte ich mir, dass müsste ich halbwegs mit Familie und Arbeit unter einen Hut kriegen. Trainingsbeginn war dann die Woche mit dem Steeltownman, leider wurde ich danach krank und hatte Angina. Bin noch ziemlich relaxed geblieben, aber dann setzte mich noch eine Penicilin Allergie fast 10 Tage außer Gefecht. Das war echt hart und ich haderte mit dem Schicksal. 3 Wochen vor der großen Aufgabe war ich wieder ganz gesund.

Der Tag rückte immer näher und die Wettervorhersage ließ nix gutes erwarten. Als wir am Donnerstag vor dem Rennen in Copenhagen ankamen, war es sehr herbstlich, regnerisch und wie üblich windig.

Am Freitag fand das Racbriefing im schönen Rathaus statt und da wurde mir erst so richtig bewusst, was ich mir da eigentlich angetan habe. 

Am Samstag war der Check In am Amager Strand. Aufgrund des starken Windes gab es keine Hüllen für das Rad und ich band Plastiksäcke über Sattel und die Aerobars. Die zwei Säcke für Rad und Laufen mussten auch bereits am Samstag miteingecheckt werden. Das lässige an so einem IM ist, dass man mit vielen Leuten sofort in das Gespräch kommt, weil so gänzlich der Konkurrenzgedanke fehlt. Nach dem Check In bekam ich das Erste Mal Pasta - an den anderen Tagen ist sich das leider nicht ausgegangen.

Raceday: Tagwache um 04:00 Uhr, einige Happen Weißbrot hinuntergewürgt und dann ging es mit dem Taxi zum Start zum Amager Strandbad. Das ist eine Lagune und das Wasser ist ruhig und nicht all zu tief. 

Ich war komischerweise gar nicht nervös und ging ziemlich entspannt zum Start. Zuerst waren die Profis um 07.00 Uhr an der Reihe und um 07.05 alle Frauen und darauf folgten dann in 10 Minuten Abständen die Männer.

Die Wassertemperatur betrug angenehme 19 Grad und mann musste unter insgesamt 3 Brücken schwimmen, auf denen sich jede Menge Zuschauer befanden.

Das Schwimmen verlief wie geplant von mir und ich musste mich dafür auch nicht wirklich anstrengen, nach dem Wechsel rauf auf das Rad. Die Radstrecke wurde ja als flach und schnell beschrieben. Aber eine Norwegerin teilte mir bereits am Vortag mit, dass die Straßen im Landesinneren sehr schmal sind und sehr, sehr rauher Asphalt sei. Ich war gespannt, die ersten 30 km waren richtig lässig entlang dem Meer und komplett flach, aber nach den 30 km ging es in das Landesinnere und es waren wirklich schmale Straßen und ein ewiges rechts, links, auf und ab. Es waren keine nennenswerten Anstiege (alles mit Kette rechts), aber man musste ständig arbeiten, da ständig Rhytmuswechsel waren. Zurück Richtung Zentrum war ein etwas längerer Anstieg und da kam ich mir vor wie bei der Tour de France, so eng, so viele Zuschauer - Gänsehaut! Auf der Strecke wurde man auf einem halben KM von  einem groben Steinpflaster so richtig durchgeschüttelt und da ich die ersten 60 km über meine Verhältnisse gefahren bin und immer mehr Wind aufkam, war ich nach der ersten Runde schon etwas demotiviert. In der zweiten Runde wurde der Wind immer heftiger und es waren richtige Sturmböen von vorne und von der Seite. Scherengitter, Bögen wurden umgeblasen und ich hatte Mühe mein Rad auf der Straße zu halten und auch wie soll es anders sein, setzte noch Regen ein. Nach ca. 177 km kam ich aufgrund des Windes und Regens zu Sturz und krachte in eine Absperrung. Das Knie schlug ich mir auf, aber was noch mehr schmerzte, ich rammte mir den Sattel in das geschundene Sitzfleisch -Aua, aua!!! Dem geliehenen Zeitfahrrad von 2Rad Sturm ist nichts passiert, da ich alles mit meinem Körper abgefedert habe.

Endlich runter vom Rad und die Beine fühlten sich ganz seltsam an, schnell den Beutel gesucht und ab in den Changingroom. Mit 4 Enervitene Gels ausgerüstet ging ich auf die Laufstrecke.  Die Laufstrecke war im Herzen von Copenhagen, vorbei ging es an berühmten 

Sehenswürdigkeiten, wie die Kleine Meerjungfrau, Amalienburg oder Nyhaven (Neuer Hafen). Die Strecke war viermal zu durchlaufen und es waren rund 200.00 Zuschauer an der Strecke. Eine grandiose Atmosphäre! Die erste Rund ging zu meinem Erstaunen gut und ich konnte ca. einen 5 Minuten Schnitt pro Km Laufen. Jedoch nach dieser Runde machten sich meine Oberschenkel massiv bemerkbar und ich musste von meinem normalen Laufstil Abstand nehmen und ich versuchte dann so wenig wie möglich die Oberschenkel anzuheben. Auch hatte ich die ganze Zeit ein dringendes Bedürfnis, aber jedesmal wenn ich an einem Dixi Klo vorbeikam, waren diese besetzt. Auch war mir ganz furchtbar schlecht. Bei km 20 machte sich blanke Verzweiflung breit, meine Beine waren zum Abreißen und sie schmerzten höllisch. Ich musste das erste Mal gehen und eigentlich konnte mein Körper nicht mehr. Aber 22 km gehen, das dauert auch lange und Aufgeben?? - Nein, dafür war es einfach zu teuer. Schließlich überwand ich mich und fing wieder an zu laufen, am schlimmsten war es bergab und auf den groben Steinpflastern, bergauf war in diesem Fall das Angenehmste. Aber diese Phase dauerte nicht lange und ich musste erneut eine Gehpause einlegen, fing dann wieder an zu laufen und in der 3. Laufrunde war auch endlich ein WC frei. Da wäre ich fast nicht mehr hochgekommen. Der Übergang vom Gehen in das Laufen war dann schließlich noch schlimmer als nur laufen und so schleppte ich mich mit übermenschlichem Willen schlußendlich in das Ziel. Der Zieleinlauf war einfach genial, auf beiden Seiten standen die Menschen zum Abklatschen und jeder wurde gefeiert wie ein Held. In diesem Moment spürte ich keine Schmerzen und ich war einfach nur stolz und glücklich das Ziel erreicht zu haben.


Ich habe bei den Laufrunden viele Schwüre geleistet, was ich alles machen würde, aber in der Zwischenzeit habe ich schon einiges wieder vergessen :-)

Der Muskelkater war wirklich enorm und die Nacht verbrachte ich ohne Schlaf aufgrund der Schmerzen, aber heute am 4. Tag kann ich schon wieder über eine Stiege gehen. 

Ja Copenhagen ist eine wunderschöne Stadt und die Atmosphäre dort ist sicherlich einzigartig. Soviele Zuschauer, auch im Landesinneren auf der Radstrecke, bei Schlechwetter, überall waren Leute und die Begeisterung dieser Menschen kennt dort keine Grenzen.

War im Nachhinein echt läßig und der Coach ist wohl auch ein bisschen stolz.

Jedoch eine solche verrückte Idee werde ich so schnell nicht mehr haben. Eine Handvoll lieber Menschen wusste von meinem Vorhaben und Dank an sie für die großartige Unterstützung!!

Ausee Triathlon '13

15. August, Maria Himmelfahrt, ist arbeitsfreier Tag, d.h. Bewerbstag für Triathleten. Wie jedes Jahr findet in Blindenmarkt/NÖ der Sprint mit einer hügeligen bis bergigen, Ansichtssache, Radstrecke statt. Da dieser Bewerb auch zur Quali für die EM im nächsten Jahr in Kitzbühel zählt, scharte sich wieder das who-is-who der regionalen Szene im Mostviertel. Das Event war schon, wie jedes Jahr, Wochen davor restlos ausverkauft. Trotzdem versuchten noch mögliche Starter am Tag davor einen Startplatz zu ergattern und wollten sogar 200Euro auf den Tisch hauen um dabei zu sein bzw. für die EM Punkte zu ergattern.

So starteten wir (Rene, Kochi, Hannes, Elmar und ich) mit unseren Einteilern, wie immer neo-verbot, geschlossen in der ersten Welle. Mit rund 180 anderen versuchten wir die 700m bestmöglich runter zu spulen ohne möglichst viel Schläge zu bekommen. Dies gelang uns gar nicht so schlecht und nun ging es auf die „gefürchtete“ / „geliebte“ Radstrecke. Hier muss man sich nicht schämen bzw. Standardspruch „ich hab mich verschalten“ als Ausrede suchen, wenn die Kette auch mal auf links springt ;-). Sobald man in der zweiten Runde den höchsten Punkt erreicht hat, geht es nur mehr bergab und flach in die Wechselzone, sodass man auf der ebenen Laufstrecke gleich ordentlich Gas geben kann. Auf den 5,1 km, in 3 Runden aufgeteilt, stehen jede Menge Zuseher, die einem beinahe ins Ziel tragen.

Die Ergebnisse waren recht unterschiedlich. Elmar konnte sich leider gegenüber dem letzten Jahr knapp nicht verbessern, aber er kam erst am Sonntag von seinem 2-wöchigen Urlaub aus Ibiza zurück. Trotzdem war er nicht ganz unzufrieden mit seiner Leistung, da er heuer verletzungstechnisch auch nicht immer trainieren konnte.

Kochi startete zum ersten Mal am Ausee und war von der Radstrecke dann doch sehr überrascht, dass sie ihm mehr abverlangte als er glaubte. Aber da er ja ohnehin schon vom Zieleinlauf in Klafu 2014 mit seinem Junior träumt, ist die restliche Saison beinahe schon nebensächlich. Die Frage für ihn ist nur, wer dann nächstes Jahr wen auf den letzten Metern an der Hand nimmt und dem anderen den Weg ins Ziel weist ;-)

Rene verbesserte sich mit seinem Spanier gegenüber dem letzten Jahr auch um einiges und konnte die 1h10 gerade nicht knacken. Er lief dennoch zum ersten Mal in einem Sprint-bewerb unter der 4min/km-Marke. Somit war auch er mehr als zufrieden!

Hannes war ebenfalls zum ersten Mal dabei, da er sich natürlich berechtigte Hoffnungen auf eine Teilnahme bei der EM im nächsten Jahr macht. Er lieferte eine sehr gute Zeit, als nicht-Schwimmer ;-) , im Wasser ab und fuhr mit der gesamt 17.ten Radzeit in die T2 und finishte mit einer niedrigen 1:08er Zeit. Die EM kann kommen J   

Hierbei mal ein riesen DANK an Gerry, da wir uns im Wasser gegenüber dem letzten Jahr um einiges steigern konnten und beim schwimmen wahrscheinlich immer noch luft nach oben ist.

Ich konnte bei meinem, quasi, Heimrennen im Nachbarort meine Erwartungen bei weitem übertreffen. Ich konnte mich um über 5 min gegenüber dem letzten Jahr verbessern. Vor allem auf der Radstrecke brachte mich meine MrsT um einiges schneller ins Ziel. Die gesamt neunte Laufzeit (Bam!Bam!Bam!) war dann mein super Abschluss bei diesem Sprint!

Wie eigentlich jedes Jahr konnte das TriaTeam NÖ-West wieder einen super Wettkampf auf die Beine stellen und man kann ihn wirklich nur weiter empfehlen. Sie dürften irgendeinen Deal mit dem Wettergott haben, den es herrschte in den letzten Jahren immer perfektes Tri-Wetter!!


Hier gehts zu den Bildern: Link!

 

Gmunden Triathlon


Eine atemberaubende Kulisse bot am Sonntag der Triathlon in Gmunden. Der Rathausplatz mit Esplanade verwandelte sich in eine Wechselzone. Die Schwimmstrecke wurde im mit 21,9 Grad sehr angenehmen Traunsee geschwommen. Bereits im Vorfeld ließ ein hochkarätiges Starterfeld (Weltcupstarter Paul REITHMAYR und viele andere klingende Namen) auf ein spannendes Rennen schließen.

Da die Radstrecke heuer erstmals durch die Innenstadt führte auf einem 6 km langen Wendekurse, wurde dies von vielen mit Spannung erwartet und auch für viele war es schwer vorstellbar, dass auf so einer kurzen Strecke ein faires Rennen möglich wäre.

Das Rennen wurden in Wellen mit doch großem Abstand von 20 Minuten gestartet und dies führte dazu, dass mit einer Anzahl von ca. 80 Athleten pro Welle ein wirklich faires Rennen geführt werden konnte und einige wenige Sünder wurden von den Kampfrichtern aus dem Verkehr gezogen.

In der ersten Welle startete Gerald anlässlich seines 20jährigen Triathlonjubiläums und wurde von den Buchmachern hoch in Kurs gehandelt. Die ersten 5 Sekunden konnte er noch voller Freude feststellen, mit Dominik Dür mithalten zu können, jedoch nach 8 Sekunden war dieser spurlos verschwunden. Im vorderen Feld entstieg er dem welligen Traunsee und begab sich auf die flache Radstrecke. Er begab sich als 7. auf die Laufstrecke und wurde sogleich von KULLNIG und erst in der letzten Runde von Überflieger PRUNGRABER eingeholt. Da jedoch 2 Athleten disqualifziert wurden, beendete Gerald sein Rennen als gesamt 6. Eine super Leistung für einen der auch ohne Training mit Vieltrainierern mithalten kann.

Ich startete in der zweiten Welle, also um 09.00 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt empfand ich den Traunsee kurzfristig als kalt, aber das änderte sich sehr rasch. Mit einer für mich normalen Schwimmzeit verließ ich als 5. den Traunsee. 

Auf der Radbolzerstrecke konnte ich eine Dame überholen, wobei meine Oberschenkel ganz ordentlich brannten. Als 4. ging ich dann auf die Laufstrecke, wo ich in der Hitze Gott sei Dank nicht verglühte und mit dem schnellsten Laufsplit noch auf den 2. Rang vorlaufen konnte. 

Ehepaar HORVATH ist mit den Leistungen super zufrieden und den Organisatoren von Gmunden kann man nur gratulieren. Der Triathlon war toporganisiert und die Zuschauer sind voll auf ihre Rechnung gekommen. Aufgrund der Radstrecke durch die Innenstadt und der Laufstrecke entlang der Esplanade (jeweils 3 Runden) war ständig Action garantiert und das motivierte auch die der Hitze trotzenden Athleten.

Trizell '13 - Zell am See


Am Samstag, den 27.7.2013 ging um 14:30 Uhr bei herrlichem Badewetter der Trizell-Triathlon in der 26. Auflage über die Bühne. Vom Wanggo Endurance Team haben sich Jürgen K. und Martin H. entschlossen teilzunehmen. Sie haben das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden und samt Familie die Woche zuvor in Kaprun Urlaub gemacht – vielen Dank Lisbeth für die Unterkunft ;-). Aufgrund der vergangenen heißen Sommertage erwärmte sich der Zeller See auf 23,5 Grad, was gleichzeitig ein Neoverbot bedeutete. Jürgen war dies nicht unrecht, da er erstmalig seinen neuen Taymory-Einteiler so richtig über die volle Distanz testen konnte. 146 Männer starteten in der ersten Welle, was aufgrund der geringen Teilnehmerzahl ein ganz angenehmes Schwimmen möglich machte. Es galt eine 750 Meter lange Runde zwei Mal zu schwimmen, zwischendurch erfolgte ein kurzer Landgang. Jürgen kam mit einer Zeit von 28:18 Minuten aus dem Wasser, dicht gefolgt von Martin H. (28:59 Minuten). Nun ging es auf die anspruchsvolle, wellige und teils sehr bergige 38 km Radrunde – prädestiniert für Hannes R. ;-)

Die Tatsache, dass die Strecke für den Verkehr leider nicht gesperrt war, machte sie auf keinen Fall einfacher. Entschädigt hat dafür die tolle Stimmung am Straßenrand und ein wundervolles Bergpanorama, unter anderem vom Kitzsteinhorn – und ja Roli, man kann die Umgebung schon wahrnehmen und genießen ;-) Nach ca. 6 km konnte Martin H. Jürgen K. einholen, ihm war es aber in weiterer Folge nicht möglich seinen Vorsprung am Bike weiter auszubauen. Nach einem Radsplit (inkl. der beiden Wechsel) kam Martin mit 1:15:35 zurück in die Wechselzone, um die 10 km lange Laufstrecke in Angriff zu nehmen. Jürgen benötige für die Radstrecke 1:18:56. Die Laufstrecke zog sich entlang des wundervollen Zeller Sees, wo man von den vielen Badegeästen angefeuert wurde. Sie musste im wahrsten Sinne des Wortes zwei Mal bewältigt werden. Bei 35 Grad und schweren Beinen waren an diesem Tag keine Bestzeiten mehr zu erwarten und so galt lediglich der Grundsatz so gut als möglich durchzukommen. Martin benötigte für die Laufstrecke 47:00 Minuten, Jürgen, der mit massiven Magenproblemen zu kämpfen 

hatte, kam nach katastrophalen 56:36 Minuten ins heiß und lang ersehnte Ziel. Erinnerungen an Klagenfurt 2012 wurden wach. Somit resultierten folgende Gesamtzeiten: Jürgen K. – 2:43:51, Martin H. – 2:31:35. 

Alles in allem verdient der Triathlon das Prädikat sehr empfehlenswert (man sollte ihn aber mit einem Urlaub verbinden, da die Anreise von der Distanz nicht unerheblich ist) – Perfekte Organisation (ausgenommen der nicht gesperrten Radstrecke, was  aber aufgrund der vielen Touristen nicht möglich ist), prachtvolles Ambiente, gute Stimmung der Zuschauer, …


Hier der Link zur Ergebnisliste der Männer: Link

 

Einige Gedanken zum Bewerb:

  • Auch mit einem Triathlon-Rad kann man eine Bergetappe a la Alpe d`Huez bestreiten ;-)
  • Während eines Wettkampfes ist es offensichtlich erlaubt einen Polizisten zu beschimpfen.
  • Man sollte Steine aus den Schuhen entfernen und nicht hoffen, dass sie von allein wieder verschwinden.
  • Ab 35 Grad sollte man nicht entlang eines Sees laufen, sondern im See baden.
 

 

Trumer Triathlon

Am Wochenende von 19. bis 21. Juli ging im salzburgerischen Obertrum zum 4. Mal der gleichnamige Triathlon über die Bühne. Bei traumhaftem Sommerwetter, das für einen Triathlon schon etwas zu heiß war, wurden neben der Sprint-, Olympischen- und Mitteldistanz auch ein Ladies-Aquathlon, ein Funtriathlon und ein Kinderbewerb durchgeführt. Für das Wanggo Endurance Team gingen Samstagmittag Rainer und ich (Tobias) an den Start. Da der See warme 24 Grad hatte, galt es die 750 Meter Schwimmen ohne Neopren zu bewältigen. Obwohl das Starterfeld auf drei Wellen aufgeteilt war, kam es beim Schwimmen zu großen „Rangeleien“ und man bekam auch den einen oder anderen Fuß übergezogen. Doch das konnte uns nicht aufhalten und wir wechselten nach etwa einer Viertelstunde auf die anspruchsvolle, bergige Radstrecke. Nach zwei Runden, in denen ich selbstverständlich nicht stürzte, waren noch zwei Runden durch das Obertrumer Ortsgebiet zu laufen. Dabei machte mir besonders die Hitze zu schaffen. Doch fünf Kilometer sind nicht weit und so ging auch das schnell vorüber. Nach 01:31:09 überquerte ich die Ziellinie. Erst beim Verlassen der Ziellabe traf ich Rainer, der in der schattigen Wiese lag und sein Rennen zuvor in 01:31:17 gefinisht hatte.

Am Abend fiel dann noch der Startschuss zu den Österreichischen Meisterschaften über die olympische Distanz, wo unser Profi David Plese den 9. Platz erreichen konnte.

Mostiman 2013 und „Supaman’s rising“ - ein Wochenende zwei Wettkämpfe!

 

Am 20./21. Juli 2013 war es wieder soweit. In Wallsee (NÖ) fand am Sonntag der Mostiman  und bereits am Abend zuvor  sein kleiner Bruder der Supaman statt.

Supaman (0,25km/13km/3km)

Schenkte man der Starterliste Glauben, so konnte man auf ein (Supa)Kräftemessen zwischen Roli und Coach Geri gespannt sein. Aufgrund einer Verkühlung konnte der Coach aber nicht antreten. Roli musste deswegen alleine - ausgestattet mit seinem neuen Taymory Anzug - den Bewerb antreten, während Geri mit seiner Kamera bewaffnet die besten Szenen im Kampf um den Titel „Supaman 2013“ einzufangen versuchte.

Vom Start weg war Roli im Spitzenfeld vorzufinden. War er nach dem Schwimmen noch siebter, konnte er  bereits am Rad zwei Plätze gut machen. Beim zweiten Wechsel schien er auf der Suche nach seinem Wechselplatz kurz die Orientierung verloren zu haben,  schaffte es aber schließlich mit der besten Laufzeit  auf den zweiten Gesamtrang vorzustoßen und kürte sich damit zum Vize-Supaman 2013. Gleichzeitig sicherte er sich den Sieg in seiner (Alters!)Klasse.

 

Mostiman (1,5km/38km/10km)

Am Sonntag ging dann der Hauptbewerb  - der Mostiman – über die Bühne. Das Wanggo Endurance Team war durch Mario, Hannes und Rene vetreten.

Völlig unerwartet für einige Vereinsmitglieder (Anm. des Autors) präsentierte Hannes beim Check-in seine neue Wunderwaffe für den Bike Split – eine silberne Schweizer Schönheit (BMC) namens „Ellie“.

Dem Überraschungsmoment folgte aber postwendend ein Dämpfer für ihn. Die letzten Sonnentage ließen die Wassertemperatur des Donaualtarms so ansteigen, dass ein Neoprenverbot ausgesprochen wurde. Das erwischte Hannes zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt, da sich sein neuer Tri-Suit gerade beim Beflocken befand.

Trotz Wellenstart (Welle 1 – Männer, Welle 2 – Frauen, Staffel) kam es aufgrund 

der hohen Teilnehmerzahl auf dem Weg bis zur ersten Boje im wahrsten Sinne des Wortes zu dem einen oder anderen Schlagabtausch unter den Athleten. (O-Ton Mario: „So viele Schläge hab ich noch nie abbekommen!“).  Aber spätestens nach dem „Australian Exit“ (Landgang nach 750m), hatte sich das Feld zerstreut und es boten sich gute Schwimmbedingungen.

Den Swim Split absolvierte erwartungsgemäß Mario als Schnellster, gefolgt von Rene und Hannes.

Rene verabschiedete sich bereits am Anfang der Bike-Strecke aufgrund eines technischen Gebrechens am Rad aus dem Bewerb. Die beiden verbleibenden WET-Athleten brannten aber tolle Radzeiten in den Wallseer Asphalt!

 Hannes konnte zwar sowohl im Bike- als auch im Run-Split ein wenig Zeit auf Mario gutmachen, dieser ließ sich aber nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und sicherte sich mit einer Gesamtzeit von 2:15:04 den ersten Platz in der Vereinswertung, sowie den dritten Rang in seiner Altersklasse (MK40). Hannes finishte mit der sehr guten Gesamtzeit von 2:17:35, sowie der Erkenntnis „Schwimmen ist noch ein bisschen ausbaufähig!“ Trotz der ausbaufähigen Schwimmperformance erreichte er aufgrund der Topleistungen am Rad und der Laufstrecke den 18ten Rang in seiner Altersklasse (Elite2).

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass sich unser Vize-Supaman Roli mit Anita als „Bam Bam und Pebbles“ in den Staffelbewerb wagte, den sie als erfolgreiches fünftes Team im Mixed-Bewerb beendeten.

 
 

2. Hypo Eisenmann Linz

Roli und Hannes - so sehen Sieger aus

Sei ein Held – so lautete das Motto des 2. Hypo Eisenmanns in Linz. Über 20 Hindernisse galt es diesmal zu überwinden, und so manche hatten es echt in sich. „Machen Sie sich mit dem Gedanken vertraut, heute zu scheitern“ postulierte der Moderator vor dem Start, tatsächlich konnten aber entgegen der finsteren Prognosen doch 497 von 550 Startern das Ziel erreichen. Im Vergleich zum Vorjahr gelang eine ordentliche Steigerung der Starterzahlen, das Kontingent musste sogar zusätzlich aufgestockt werden, weil die Anmeldungen sich mehr als verdoppelten. Leider äußerte sich das auch dadurch, dass unzählige Starter ihre Unterlagen erst im letzten Moment abholen wollten und sich eine lange Schlange bildete. Mit leichter Verspätung erfolgte dann der Abschuss der Startrakete und die Massen sprinteten los.

Wer vorne mitrannte hatte das Vergnügen, so manches Hindernis vorzufinden, das vom Hauptfeld bereits zertrampelt worden war. So war beispielsweise die Unterführung zur Nibelungenbrücke mit leeren Umzugskartons gespickt. Die ersten Hindernisse ließen den Laktatspiegel ordentlich ansteigen, bevor eine lange Gerade zur Voestbrücke zum langsamer werden einlud. Nach der denkbar unökonomischten Art und Weise, einen Skatepark zu durchqueren ging es auf und über die Voestbrücke, und die eigentliche Herausforderung begann. Innerhalb eines Kilometers mussten die ohnehin schon ausgepowerten Athleten für die Kreativität der Streckendesigner büßen. Hindernis an Hindernis reihten sich die Hürden - um den Sportlern das Allerletzte abzuverlangen! Ein besonderes Highlight war einmal mehr der legendäre Wanggo Reifenberg, dessen Überquerung für so manchen Athleten ein unüberwindbares Unterfangen wurde und man sich nur seitlich am Absperrgitter entlanghangelte. Nach einer abschließenden Untersuchung der genauen Bodenbeschaffenheit des Donauufers hatte man es dann aber geschafft und durfte das großzügige Finisher Buffet plündern um wieder zu Kräften zu kommen.

Die hervorragende Leistung aller WanGGo Endurance Team Athleten wurde gekrönt von der sensationellen Teamleistung von Hannes und Roli, die den Teambewerb mit Respektabstand für sich entscheiden konnten und auch in der Einzelwertung die Plätze 5 und 6 erreichten.

Man darf sich aufs nächste Jahr freuen, denn die Veranstalter werden sich sicher wieder einiges Neues einfallen lassen!

Ergebnisse

Bilder:     Teil1     Teil2     Teil3


Steeltownman 2013 - Petrus mag uns nicht

Der Steeltownman am Pichlingersee sah sich heuer mit einem großen Konkurrenten konfrontiert. Am selben Nachmittag fand das WM-Rennen auf das Kitzbühler Horn statt, das schon im Vorfeld das Medieninteresse auf sich zog. Mit Faris Al-Sultan holte man aber auch ein Zugpferd nach Linz, das das Rennen um den OÖ Landesmeistertitel aufwerten sollte. 

Bis es soweit war stand aber der Sprintbewerb auf dem Programm. Für Tobias galt als erste Devise heil und ohne Sturz in Ziel zu kommen. Nach dem Schwimmen fing es ausgerechnet zu Beginn der Radstrecke an zu regnen und kurz darauf rutschte mit dem Neuseeländer Matt Taylor einer der Favoriten in einer Kurve aus und ins Kukuruzfeld.   Tobias meisterte alle Kurven, kam gesund in die zweite Wechselzone und lief schließlich auf Rang 3 in seiner Klasse. Auch Elmar kam trotz widriger Bedingungen gut in Ziel und lieferte in allen drei Disziplinen ausgeglichene Leistungen ab.
Ich fuhr von Rang sechs nach dem Schwimmen auf dem Rad sogar in Führung. Auf den letzten Kilometern holte mich Vorjahressieger Gabriel Reichert ein, nach einem schnellen Wechsel ging ich aber als Erster auf die Laufstrecke. Die Führung war aber auch gleich wieder weg und bis ins Ziel wuchs der Rückstand auf eineinhalb Minuten an. Für einen ausrangierten Oldie wie mich ein super Ergebnis.

Bald klarte der Himmel wieder auf und für das Rennen über die Kurzdistanz wurde die Sonnencreme ausgepackt. Roli kam als schnellster Wanggo Athlet an Land, gefolgt von Mario, Rene, Martin H, Kochi, Elisabeth und Gumpi. Nach etwa der Hälfte der Radstrecke - man glaubt es kaum - setzte wieder der Regen ein. Aber kein kurzer Platzregen wie beim Sprint, sondern ein Unwetter, das Teile der Strecke überfluteten. Bis auf Kochi, der bereits beim Schwimmen krampfelte und ausstieg, kamen alle unsere Athleten gut in die zweite Wechselzone. Vor allem Elisabeth schob sich nach ordentlicher Schwimmleistung weiter nach vorne -  schließlich hatte sie die silberne Landesmeisterschafts-Medaille zu verteidigen. Beim Laufen drehte sie wie gewohnt so richtig auf, rannte auf Gesamtrang 5 und verteidigte ihre Silbermedaille. Der Landesmeistertitel ging mit nur einer Minute Vorsprung an die zehn Jahre jüngere Alexandra Schütz, Rang drei an die 20 (!) Jahre jüngere Martina Kaltenreiner.

Im Herrenrennen reichte es für unsere Athleten (noch) nicht zu einer Medaille, doch auch der ehemalige Hawaiisieger konnte nur beim Schwimmen seine Klasse zeigen. Titelverteidiger Christian Birngruber zog am sympathischen Münchner ebenso vorbei wie Dominik Exel, auch dem Schlussangriff von Karli Prungraber setzte Al-Sultan nichts mehr entgegen. Die interne Wanggo Reihung blieb nach dem Schwimmen unverändert, Roli kam auf Gesamtrang 32 und belegte den 18 Klassenrang.

Zum Glück blieben alle unsere Athleten sturzfrei und können sich auf die nächsten Rennen freuen. Trotz der Wetterkapriolen bot der Steeltownman einen tollen Triathlonnachmittag mit bester Organisation, super Stimmung und sehr erfreulichen Leistungen unserer Athleten!

Ergebnisse

Fotos

World Triathlon Kitzbühel

Im Zuge meiner EM Qualifikation 2014 der Age Group Triathleten wurde am 6 Juli Kitzbühel "gehornt".

Erstmalig und wahrscheinlich einzigartig wurde im Zuge des ITU Weltcuprennens, das Kitzbühlerhorn erklommen. Das Ambiente und Flair eines Weltcuprennens ist etwas ganz besonderes. So etwas sollte man als Triathlet unbedingt mal erlebt haben.

Die Streckenführung der Amateure und Profis war völlig ident. Es galt die 750m im Schwarzsee, 11.55 km radeln und 2.55km laufen zu bezwingen. Beim Radfahren wurden auf ca. 6km 867hm überwunden. Bewaffnet mit einer Kompakt Kurbel 50/36 (aus dem Hause Horvath--Danke nochmals) und 25-11 hinten preschte ich mit einer 20 Mann Gruppe nach ca. 5.5km in den Berg. 

Es sei erwähnt das bei der ITU Windschatten fahren erlaubt ist und so führte ich die Gruppe der "Nichtschwimmer" natürlich Mal wieder an. Der Berg fing dann ziemlich steil an, wurde mittendrin noch viel steiler, und als ich das 27,8 % Steigung Schild sah, dachte ich mir na ja, wers braucht.

Nach einem sogar für mich schlechtem Schwimmsplit, einer halbwegs passablen Bergleistung, und einem laufenden, nicht gehenden Berglauf von 2,55 km und 136 hm erreichte ich in 1:21:08 das Ziel.

Als Sieger der Profis erreicht niemand geringerer als Olympiasieger Allistair Brownlee das Ziel in 55 min.

Alles in allem a fesche Gschicht' und ich hoffe nächstes Jahr bei der EM wieder dabei sein zu dürfen.

In diesem Sinne ATTACKE !!

 

 

Ironman Austria 2013!

Der Ironman Austria, Saisonhöhepunkt 2013 für viele Triathleten, ist geschlagen. Nach beruflich hektischen Tagen bin ich am Samstag Nachmittag mit meinen Kindern nach Klagenfurt gereist! Geplant war bereits am Donnerstag anzureisen, aber mit solchen "Kleinigkeiten" hinsichtlich Planänderungen muss man eben umgehen lernen.
Am Abend wurde schnell noch das Rad eingecheckt, die Kinder versorgt und dann die Nachtruhe angetreten. In der Nacht ist dann auch meine Frau in Klagenfurt angekommen und so war um 23:50 Uhr klar, dass ich starten kann. Wie schon eingangs erwähnt es war alles ein bisschen hektisch!
 
Dann hab ich noch schnell versucht ein bisschen zu schlafen. So gegen 1 Uhr dürfte ich dann auch tatsächlich eingeschlafen sein. Zumindest kann ich mich erinnern, dass ich um 00:45 Uhr das letzte mal auf die Uhr geblickt habe! Tagwache dann um 4 Uhr, frühstücken, Wechselzone checken, Rad aufpumpen und dann ab zum Start!
 
Das Schwimmen ist wirklich gut gelaufen! Irgendwie war ich so schnell, dass es mir sogar die Badehaube vom Kopf gerissen hat! Auf diesem Weg ein herzliches Danke an Gerry für das anscheinend Früchte tragende Schwimmtraining! Das Radfahren, eigentlich meine ungeliebte Disziplin, ist auch sehr zufriedenstellend und nach Plan verlaufen! Total motiviert bin ich dann in die Wechselzone eingefahren, denn meine Lieblingsdisziplin, das Laufen sollte ja erst kommen, und die Uhr zeigte eine Gesamtzeit von 6 Stunden 43 Minute. Mein Ziel unter 10 Stunden 30 zu bleiben war also in greifbarer Nähe!
Die ersten Kilometer bin ich noch sehr schneidig in 4:45 angelaufen. Das musste ich dann aber doch relativ rasch ändern, da meine Oberschenkel irgendwie zugemacht haben und ich die Sache mit Anstand über die Bühne bringen wollte. Nach einer kurzen Nachdenkpause habe ich mein Ziel revidiert. Mein neues Ziel lautete Sub 11.
 
Nach 10 Stunden 51 Minuten hatte ich mein Ziel erreicht! Bereits beim Überqueren der Ziellinie war klar, dass die 10 Stunden 30 dann eben beim nächsten Antritt 2015 fallen werden. Bis dahin wird fleißig weitertrainiert!
Danke an alle Freundinnen und Freunde unseres Teams für den positiven und aufmunternden Zuspruch in den Wochen vor dem Ironman und das Mitfiebern.
 
Erwähnen darf ich noch, dass ich am nächsten Tag einen Startcode für den IM Austria 2014, allerdings nicht für mich, besorgt habe. Einem Mitglied unseres Teams ist es aber anscheinend ein großes Anliegen nächstes Jahr mit seinem Sohn die Ziellinie zu überqueren! Kochi ich wünsch dir für 2014 jetzt schon viel Erfolg und werde dich sicher vor Ort anfeuern!
 
Rainer

Eisenwurzen-Triathlon in Garsten

 

Am 23.06. Vormittag veranstaltete der ASKÖ Laufrad Steyr zum ersten Mal einen Sprinttriathlon. Die Distanzen waren 500m schwimmen im 50-Meter Becken in Garsten, 22km (2 Runden) am Rad und 5km (2 Runden) laufen. Rechtzeitig zu diesem Bewerb kamen endlich die heiß ersehnten TRI-Suits vom spanischen Hersteller TAMORY. Nur die Iberer lieferten zwar den richtigen Einteiler, aber in den falschen Farben… waugln!! :-(  Es wurde alles schon wieder geklärt und die richtigen Modelle sollten schon am weg sein und wir durften die „falsche“ Bestellung im Wettkampf tragen.
So testeten Tobias und ich die TAYMORY und Coach Gerry und Hannes blieben aber beim altbewährten Material. Richtig gelesen: Gerry wird heuer in seinem 20-jährigem Triathlon-Jahr auch noch mindestens in Gmunden die Szene rocken!! :-)
 
Da nicht alle auf einmal im Becken Platz haben, gab es verschiedene Startzeiten für die einzelnen Klassen. So ließ man den Ladies den Vortritt. Leider war keine vom WET am Start, doch ein bisschen waren wir auch da im Spiel, da die spätere Siegerin Julia Hamberger mit einigen von uns in Porec auf Trainingslager war.
Als zweite Gruppe kamen die Junioren dran. Da konnte Tobias als dritter das Becken verlassen und war auch am Rad sehr gut unterwegs. Leider passierte ihm in der letzen Kurve ein Ausrutscher, stürzte und machte Bekanntschaft mit dem Asphalt. Er musste das das Rennen leider beenden, da er doch Abschürfungen am Unterschenkel und ein blutendes Knie hatte und die schmerzen ließen dann erst viel später nach. Aber zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert und er wird es beim Steeltownman in 2 Wochen wieder probieren.
20min später startete die Elite-Gruppe mit Gerry und mir. Für mich war es das erste Mal, einen Bewerb im Schwimmbecken zu bestreiten. Gerry startete auf einer Bahn mit dem späteren Gesamtsieger und ich auf der Nebenbahn mit dem schnellsten Schwimmer. Doch auch Gerry hat anscheinend noch nicht alles in seiner Karriere erlebt, so musste er 2 Brustschwimmer, die nebeneinander schwammen überrunden und den schlechteren der beiden sogar ein zweites Mal überrunden. Auch ich hatte kein ruhiges schwimmen, da der vor mir gestartete sich nach 100m verheizte und ihm etwas die Kraft ausging. Überholen war schwierig, das der schnellste Schwimmer schon wieder auf der anderen Seite heran brauste. Und der Kollege hinter mir auch schon ordentlich die Hornhaut von meinen Fusssohlen schabte ;-) Trotzdem kam Gerry mit der zweitschnellsten Schwimmzeit und ich…. kam auch irgendwann aus dem Becken.
20min später durfte auch Hannes in der Masters1 Gruppe starten. Wir wissen nicht genau, ob es nach der Haarpracht eingeteilt wurde oder warum im Gegensatz zu den beiden Brustschwimmern auf Gerry`s bahn, er nicht gleichzeitig mit uns in der Elite starten durfte. Doch auch er lieferte die 500m mit einer für ihn zufriedenen Zeit ab und nach dem planschen geht’s für Hannes eigentlich erst richtig los und ab da heißts dann Attacke!!!
Gerry lieferte mit seinem Rennrad, gepimpt mit den Laufrädern seiner Frau („aber pass auf, fahr net zu schnell“) eine solide Radzeit ab, die er aber bis Gmunden noch steigern wird! Noch dazu bekam er, obwohl er nie ein Kicker war, in so einer Manier eine Zeitstrafe wegen Kritik am Schiedsrichter. Er hat ihn nur höflich darauf aufmerksam gemacht, dass es bei ihm zwar e um nix geht, aber ob der Unparteische noch 500m nebenher fahren will und der vorderen Gruppe beim Windschatten fahren zu sehen will. Gerry bekam sogar recht da diese gruppe dann echt auch eine Zeitstrafe bekam, doch auch er gesellte sich dazu ;-)
Auch ich kam dann irgendwann in die T2 und dann war auch ich mit meiner Aufholjagd (Bam!Bam!Bam!) dran und lief mit der 5. Laufzeit noch etwas nach vorne.
Hannes verbesserte sich, so wie immer, zum Schluss hin in der Platzierung auf den Gesamt 32.Platz (Elite2: 13). Ich finishte als 16ter gesamt (Elite2: 8) und Gerry kanns auch noch beim Laufen und beendete mit dem 8. Platz (Elite2: 5) sein Tri-Comeback. Alles in allem waren wir als Team ganz gut dabei und können den Wettbewerb echt nur weiter empfehlen. Der ASKÖ Laufrad Steyr hat sich ordentlich ins Zeug gelegt und man kann nur großes Lob aussprechen. Ich denke im nächsten Jahr werden sie auch alles daran setzen, auch die Wechselzeiten im Endergebnis anzuführen, da diese im Radsplit enthalten sind.