19. Hornbach Krems Triathlon am 05.08.2012

 










Es war wieder mal Zeit, nach dem Ironman Austria, die hoffentlich noch vorhandene Form zu testen. Deshalb entschloss ich mich beim Krems Triathlon teilzunehmen.

Irgendwie ungewohnt ganz ohne Wanggo Teamkollegen machte ich mich auf die Reise nach Krems – genauer gesagt mitten ins Kremser Industriegebiet.

Obwohl es mit Sicherheit landschaftlich schönere Triathlons gibt, war es ein cooles Erlebnis im Hafenbecken von Krems an den Start zu gehen. Beim Schwimmstart kam ich gut weg da ich die Tipps von Coach DD gut umsetzen konnte – doch nach 400m musste ich feststellen, dass Dominik wohl die 1500m mit heftigem Beinschlag konditionell besser übersteht als ich. Somit musste ich etwas Tempo rausnehmen und kam als 52. aus dem Wasser. Danach ging es auf die eher flache Radstrecke welche ich in 1 Std. 06 min absolvierte. Wie dieses Jahr schon bei allen meinen Starts üblich, strahlte die Sonne vom wolkenlosen Himmel und lies die Temperaturen bis zum Laufen wieder auf 32°C steigen – wie angenehm!

Die 4 Runden quer durch das Industriegebiet verliefen jedoch ganz gut und ich kam nach 2:16:54 Std. ins Ziel. Zusammengefasst war es ein wirklich sehr gut organisierter Triathlon mit starkem Starterfeld und ehrlichen 51,5 km.

Viele Fotos der Veranstaltung findet ihr übrigens auf der Veranstalterseite: Link

Titelbild von Michael Schröder

 

Atterseeüberquerung

Überlegener Sieg von Dominik Dür!

Am Samstag 4.8. sollte die Atterseeüberquerung stattfinden. Da das Wetter nicht so schlecht war machten sich mehr als 10 Athleten aus unserem Team auf den Weg zum Attersee. Angekommen bei Sonnenschein und angenehmen Morgentemperaturen, staunten wir nicht schlecht als wir mehr oder weniger freundlich informiert wurden, dass die Veranstaltung aufgrund des „schlechten“ Wetters auf Sonntag verschoben wurde. Wir und auch viele andere waren ziemlich sauer. Zum Glück wurden wir von Stefan und Silke mit einem feinen Frühstück aufgeheitert – nicht zu vergessen Dominiks selbstgebackener Brioche.

Der Ärger über die kurzfristige und schlecht organisierte Verschiebung veranlasste aber doch einige dazu am Sonntag nicht zu starten, bzw. nie mehr bei dieser Veranstaltung zu starten. Am Sonntag waren dann aber doch 8 Wanggo Endurance Team Members am Start.

Das Wetter am Sonntag war vielleicht minimal wärmer, dafür war der See aber aufgrund des Windes etwas unruhig und eine Strömung aus Norden also seitlich war klar spürbar. Dies und die doch recht mächtige Breite des Sees machen den Bewerb zu einer kleinen Herausforderung für jeden... zumindest für jeden, der noch nie Schwimmprofi war. Dominik Dür hatte folglich keine Probleme und siegte souverän mit Respektvorsprung! Wenn man die Ergebnislisten der letzten Jahre studiert, dann erkennt man, dass noch nicht viele unter 30 Minuten waren – war überhaupt ausser Dominik (2012 und 2008) jemals schon wer unter 30 Minuten?

Auch der Rest der Truppe schlug sich recht wacker und so waren die meisten dann doch recht zufrieden mit der eigenen Leistung. Auf alle Fälle war es eine super Trainingseinheit mit Wettkampfcharakter.

 

  • Kommt man bei Dominiks Tempo eigentlich wie ein Boot ins gleiten?
  • Atterseeüberquerung = ein Wochenende für Frühaufsteher.
  • Ganz ungewohnt so eine Wechselzone ohne Fahrräder...
  • Ein weisses Finisher-Leiberl ohne Aufdruck kann man nicht zum Posen nehmen.
  • Inoffizieller Pride-Award für das most gay finish – gleichzeitig Hand in Hand über die Ziellinie – Roland H. und Jürgen K.
  • Wir warten gespannt und mit Vorfreude auf Dominiks ersten Triathlon...

 

Ergebnisse:

Dominik Dür 29:50   (1. Platz Gesamt und allgemeine Klasse M)
Matthias Diezinger 40:59
Roland Höller  
45:59
Jürgen Koch 46:00
Harald Gumpenberger 48:43
Martin Hoffmann
49:56
Rainer Schnabl  
52:38
Hannes Reisinger  
59:51

 

 

 

1. Linzer Eisenmann

Nur wenige Vereinskollegen folgten der Einladung zum ersten urbanen Hindernislauf in Linz, so stand ich (Thomas) als einziger Vertreter des Wanggo Endurance Teams an der Startlinie des Linzer Eisenmanns.

Gestartet wurde vor dem Linzer Lentos, über die Nibelungenbrücke ging es auf den Donaudamm, bis zur Autobahnbrücke und dann wieder zurück zum Lentos.

Diese 5km Strecke war gespickt mit über 15 Hindernissen, die einzeln zwar alle gut bewältigbar waren, in Summe aber doch das Laktat gehörig ansteigen ließen. Meine persönlichen Highlights waren das Laufen über Autos, das Überqueren der Half-Pipes und dann natürlich der äußerst Tückische Reifenberg (gesponsert von der Firma Wanggo)

Besonders die Strecke zwischen Eisenbahnbrücke und Ziel war mit vielen aneinandergereihten Hindernissen wie dem Reifenberg, einer Heumauer, überdimensionalen Treppen, einer Betonmauer, Containern, Röhren, etc gespickt und verlangte mir und allen anderen Startern alles ab, so dass ich nach 22:38 min als 26. von rund 180 Startern vollkommen erschöpft ins Ziel kam und mir das sehr ausgiebige Buffet zu Gemüte führen konnte. Nur zwei Leberkäsesemmerln und eine Mohnkrone später hatte ich dann auch schon den Entschluss gefasst, mir dieses Event auch im nächsten Jahr nicht entgehen zu lassen.

Gerüchten zufolge soll es dann sogar noch härter werden und zusätzlich eine 10km Strecke geben.

Foto: www.cityszene.at - Wolfgang Kunasz-Herzig

STEELTOWNMAN 2012

Mit einem immer größer werdenden Starterfeld fand am 07.07.2012 der Linzer Steeltownman statt.

 Es konnte eine Sprintdistanz  (750/20k/5k) und eine Olympische Distanz (1,5k/40k/10k) absolviert werden. Die WET`ler ließen es sich nicht nehmen und waren auf beiden Distanzen stark vertreten.

Christa H., Roland Höller. und Matthias D. nahmen an der Sprintdistanz teil. Christa hatte trotz harter Bewerbswoche immer noch nicht genug und finishte in 1:20:53, was den tollen 4 Platz in ihrer Altersklasse bedeutete.

Die beiden Herren stecken gerade mitten in den Vorbereitungen für die nächsten Saison Ziele und wollten deshalb nur eine „kurze Scharfe“ Trainingseinheit absolvieren. Man kann sagen das ist ihnen auch gelungen!! Roland finishte mit hervorragenden 1:08:22 und wurde in seiner Altersklasse 6. Matthias konnte seine steigende Form unter Beweis stellen und beendete den Bewerb als Gesamt 5!!, was den 2 Platz in seiner Altersklasse bedeutete.

 

 

 

 

 

 

Beim Hauptbewerb der Olympischen Distanz, gingen mit Elisabeth H., Rene K., Martin H., Harry G., und meiner Wenigkeit, 5 weitere WET`ler an den Start.

Elisabeth H. gewann ihre Altersklasse klar mit mehr als 4 min Vorsprung auf die 2 Platzierte Michaela Spinka und wurde Landesmeisterin in der W-MAS40. Scheinbar ist sie nicht zu stoppen, denn auch sie hatte wie Christa eine harte Bewerbswoche hinter sich, was die Distanz zusätzlich erschwerte.

Martin H. beendete in 2:25:42 und konnte Rene in einem Spannenden Kopf an Kopf rennen, noch kurz vor dem Ziel, im letzten Drittel der Laufstrecke abfangen. Rene der auf dieser Distanz sein Triathlon Debüt gab, zeigte in allen Bereichen extrem gute Leistungen und beendete in 2:26:04!!! Was einen 34 Platz in seiner AK bedeutet.

Gesamt lagen beide im vorderen Drittel und das bei einem besetzten Feld für die ÖOLM, alle Achtung!! 

Harry G zeigte nach einem sehr guten Bewerb, dass er die Form vom Vorjahr halten konnte und verbesserte seine Bestzeit um 2 min. Er bekam als einziger die komplette WET WELLE und Finishte in 2:38:28.

Für mich war es mein 3 Triathlon überhaupt, und nach einer Mitteldistanz, einem Sprint, meine „erste Olympische“ Distanz. Ich beendete das Rennen in 2:22:43 und bin mit meiner Leistung sehr zufrieden. Nach meinem Planschen im See, ging ich mit fast 5 min Rückstand auf die anderen aus dem Wasser. Sie zeigten mir wieder Mal das ich noch kein Delphin sondern eher eine Schildkröte im Wasser bin.

Alles in allem war es für alle ein sehr gelungener Bewerb und Reifen Wanggo konnte sich nicht nur als Sponsor sondern auch als Team ganz gut präsentieren. Der Wettbewerb wurde später noch bis zum Verlust der Deutschen Muttersprache (4.00 früh) besprochen, und Pläne fürs nächste Jahr wurden schon geschmiedet.

 

 

Nochmals Herzliche Gratulation an alle und ATTACKE !!!!

Bilder gibts in unserer Galerie!

Bundespolizeimeisterschaften 3-5.Jul 2012 in Linz

4 Bundesmeistertitel, 1 Bundessieger und 1 Zweiter Platz - dass ist die fette Ausbeute von Christa und mir!

Christa startete am ersten Tag beim PPS Schießbewerb (Praktischen Pistolen Schießbewerb). Von insgesamt 100 Startern wurde Christa gesamt 12. und sicherte sich in souveräner Manier den Bundesmeistertitel.

Zu bemerken ist, dass Christa viele Kollegen der Cobra (Elite-Einheit der Polizei) in Grund und Boden schoss.

Durch ihre Überlegenheit konnte sie sich gemeinsam mit ihren 2 Kolleginen auch den Bundesmeistertitel in der Mannschaft sichern.

Beim PPS werden 6 Stages (Pacours) mit Dienstpistole und Maschinenpistole geschossen, wobei die Zeit als auch die geschossenen Treffer für die Endwertung zählen. PPS bedeutet schießen in der Bewegung. Wer sich dafür interessiert kann sich folgenden Link von einem Bewerb ansehen: Youtube Link

 

Ebenfalls am 1. Tag fand der Sprinttriathlon am Pichlingersee statt. Die Strecke ist ident mit der des Steeltownman - lediglich die Laufstrecke wurde etwas anders gewählt. Der Triathlon war perfekt organisiert. In dieser Disziplin konnte ich einen Klassensieg, also einen Bundessiegertitel einheimsen. Gesamt reichte es für den 5. Platz.

Der zweite Tag war für Christa der Auftakt für den USPE Dreikampf. Dieser Dreikampf besteht aus Schießen, Schwimmen und Verfolgungslauf nach der Gundersen Methode.

Zuerst stand das Schießen am Programm, 4 x 5 Schuss mit der Dienstpistole Glock 17 auf eine Ringscheibe (200 mögliche Ringe). Am Nachmittag wurde auf der Gugl 300 m schwimmend absolviert. Nach diesen 2 Disziplinen lag Christa auf dem 4. Gesamtrang.

Bei mir stand am 2. Tag die 4 x 100 m Sprintstaffel am Programm. Da musste ich beweisen, dass ich auch ein paar schnellzuckende Muskeln besitze. Mit 2x Üben der Staffelholzübergabe konnte ja quasi nichts mehr passieren.

Gemeinsam mit den Kolleginnen aus OÖ liefen wir zum überlegenen Sieg - Bundesmeister!!!

 

Der 3. und letzte Tag:

Sehr müde und schwere Beine, das war die Ausgangslage vor dem 10000 m Straßenlauf.  Als Strecke war der Businesslauf gleich 2 x zu laufen. Diese Strecke kann ganz gut mit einem Berglauf mithalten. Ich konnte mit über 6 Minuten Vorsprung gewinnen und ich kürte mich zum 3. Mal in Folge zur Bundesmeisterin: Schnellste Polizistin von Österreich :-)

Bei Christa stand noch der 2 KM Geländelauf des USPE Dreikampfes aus: gestartet wurde im Stadion und es ging dann in das Gelände in den angrenzenden Park. Ich hoffte, dass Christa nicht irgendwelche Lauf-ABC Übungen einlegen würde, da ihr das Gelände von unseren Trainings ja bekannt war. Christa startete als 4. und kam als 3. in das Ziel. Sie wurde 2. ihrer Klasse.

alle Ergebnisse unter: www.bpm2012.at

Last but not least: "Wenigstens ein Saisonziel erreicht :-)"

Bilder gibts in unserer Galerie!

IRONMAN Kärnten

Letztes Wochenende war das Highlight der heimischen Triathlonszene: Der IRONMAN in Klagenfurt, wo für viele Profi- und Hobbyathleten schon Träume in Erfüllung gingen!!

Auch das WET schickte 5 Akteure bei diesem Hitzebewerb (37°C !!) ins Rennen. Und toll für unsere kleine Gruppe war, dass viele Freunde, Familie und WET-Trainingspartner und Kollegen sie stimmgewaltig anfeuerten und bis zum Schluss an der Strecke blieben.

Eine Topplatzierung errechte unser neuer slowenischer Profi David Plese. Er finishte als 5ter (!!) in einer Wahnsinnszeit von 8h30min und brachte unsere Farben ins TV!! Von ihm wird man in Zukunft auf jeden fall noch einiges auf der internationalen Bühne hören.

Nun zu den persönlichen Eindrücken unserer Age-grouper:

 

 

 

Martin Lauber
Gut vorbereitet durch Coach Geri und somit in freudiger Erwartung ohne Neo ins warme Nass zu dürfen war das Schwimmen sicher eines der Highlights des Rennens. Anfangs im Aufwärmtempo bis ca. zur Hälfte der Strecke um nicht unnötig viel Körner zu verschießen, zog das Feld gefühlt in der zweiten Hälfte etwas an; im Lendkanal getragen durch die vielen Zuseher dann ein ordentliches Tempo: bei den vielen Wasserpflanzen hätte man sich auch an diesen ziehend fortbewegen können...
Die erste der beiden Radrunden mit 34,6 km/h Schnitt ganz ordentlich begonnen, ab km 80 Magenprobleme + wurde die Hitze immer spürbarer: daher keine Aufnahme von Riegeln und Iso mehr.
Leider läuft auch der stärkste Motor nicht ohne Treibstoff, daher in der 2ten Radrunde ein elendiger 28,9 km/h Schnitt mit beginnenden Muskelschmerzen in den Beinen aufgrund Energiemangel.
In Summe dennoch akzeptabel mit 31,8 km/h über die 180 km und 1800 Höhenmeter.
Auf der Laufstrecke dann erstmal 3,5 km gehen um die Magenkrämpfe loszuwerden, in Folge dann teils wieder Besserung. Die Beste Idee seit Jahren war es jedenfalls ein altes Geschirrtuch mit auf die Laufstrecke zu nehmen: in Wasser getränkt/ mit Eis befüllt und um den Hals gelegt sorgte es die ganzen 42 km für akzeptable Kühlung.
Leider erholte sich meine Beinmuskulatur nicht mehr zudem bin ich noch nie einen Marathon gelaufen was in einer Laufzeit von über 5:30 resultierte. Limitierend war jedenfalls aber nicht die Kondition sondern die Energieversorgung.
Etwas stolz bin ich also nicht nur über das Finishen des Rennens mit diesen Bedingungen als auch auf die Tatsache dass ich in keinem Moment - auch nicht mit sich abzeichnenden Leistungsverlust schon beim Radfahren und Magenkrämpfen am Beginn der Laufstrecke - auch nur eine Sekunde an ein Aufgeben gedacht habe - auch die obligatorische Frage nach "Warum tu ich mir sowas immer wieder an und zahl' auch noch ein Vermögen dafür?" kam die ganzen 12h 42min nicht auf.

Fazit: schön dabei gewesen zu sein, froh dass gut überstanden, eine weitere Langdistanz wird es aber für mich nicht mehr geben
Achja: nach langem Suchen nach einer offenen Tankstelle gab es auch wieder mein after-Race-Leberkässemmerl - unbeschreiblich gut!

Hier gibts das Video zu meinem Bikesplit!

 

Jürgen Reisinger

Die Woche vor dem IM war geprägt vom Studieren der Wettervorhersagen verschiedenster Quellen um doch auf irgendeiner Website einen Funken Hoffnung auf Abkühlung für den Wettkampftag zu entdecken. Leider erfolglos. Trotz intensivem Austausch der Wet-Athleten mussten wir der kommenden Hitzeschlacht hilflos entgegensehen.

Die Tage zuvor waren schon der Horror – die Nächte waren kurz, da die Temperaturen gegen 23 Uhr noch immer bei 26°C lagen und so einen erholungsreichen Schlaf verhinderte. Doch da musst jeder der 2400 Teilnehmer durch.

Rennbesprechung am Samstag

Wie schon vermutet, wurde aufgrund der sehr hohen Wassertemperaturen erstmals in der Geschichte des IM Austria ein Neoprenverbot verhängt. Für mich und viele andere Athleten war dies eine korrekte und richtige Entscheidung. Ich sah diese Entscheidung auch als einen gewissen Vorteil für mich, da ich so wahrscheinlich dem Gerangel entgehen konnte.

Wettkampftag

Tagwache war bereits um 4:00 Uhr und nach einem kurzen Frühstück und jeder Menge Kribbeln im Bauch ging es um 5:45 Uhr mit den Wet-Kollegen Jürgen, Martin und Harald los zur Wechselzone, um nochmals die Wechselbeutel zu checken, Laufräder aufzupumpen und sich nochmals die Laufwege einzuprägen. Die Wechselzone selbst war klar strukturiert und sollte kein Problem darstellen. Temperaturprognose: 36°C im Schatten!!!

Schwimmstart

Nach kurzem Einschwimmen versuchte ich noch einen guten Platz ganz vorne am Wasser zu bekommen, was mir auch gelang. Ich hatte mir den Schwimmstart irgendwie dicht gedrängter vorgestellt, aber es war wirklich kein Problem ganz nach vorne zu marschieren Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon die Wet-Kollegen aus den Augen verloren und sollte sie erst beim Laufen wiedersehen.

Das Schwimmen selbst verlief aus meiner Sicht sehr gut. Ich kam von Beginn an gut weg und schwamm meinen Rhythmus im abwechselnden 2er Zug bis zur ersten Wendeboje. Nachdem ich noch nie so eine lange Distanz ohne Neo geschwommen bin, fühlte ich mich doch etwas unsicher und beschloss erst auf der zweiten Hälfte – wenn überhaupt noch möglich – schneller zu schwimmen. Wie sich im Nachhinein herausgestellt hat, war ich doch etwas zu verhalten unterwegs – dafür aber noch voller Energie für das bevorstehende Radfahren.

Radfahren

Die ersten 2 Stunden war ich mit essen und trinken beschäftigt und nahm etwas Tempo raus. Bei den ersten Anstiegen begann ich schon den Kopf mit Wasser zu kühlen – die Temperaturen stiegen schon gewaltig. Die erste Runde verging wie im Flug, ich fühlte mich sehr locker und auch der Magen machte keine Probleme. Auf der zweiten Runde versuchte ich das Tempo minimal zu verschärfen, jedoch nicht zu übertreiben. Auch das gelang sehr gut. Die Hitze war nun am Höhepunkt und die Intervalle wo ich „kaltes“ Wasser über meinen Kopf schüttete immer kürzer. Der so gefürchtete Rupertiberg stellte kein Problem dar und somit ging es mit etwas gedrosseltem Tempo retour nach Klagenfurt.

Laufen

Das Gefühl auf die Laufstrecke zu gehen war unbeschreiblich. Ich fühlte mich sehr locker und kam gut aus der Wechselzone. Nach kurzer Zeit fand ich dann auch schon einen Laufpartner aus England mit dem ich dann die ersten 5 km locker dahinlief. Nach der zweiten Labestelle merkte ich leider, dass ich das geplante Tempo nicht halten kann und drosselte mein Tempo auf 5:30 km/min. Die Strecke nach Krumpendorf war der Horror – weit und breit war kein bisschen Schatten in Sicht und mein Körper begann sich immer mehr zu erhitzen.

Zum Glück waren die Anwohner entlang der Strecke so hilfsbereit und legten Wasserschläuche für uns bereit um etwas Kühlung für die schon deutlich angeschlagenen Läufer zu sorgen. Dieses Angebot nahm ich bei jeder Gelegenheit an und lies Unmengen von kaltem Wasser über meinen Kopf laufen. Die Helfer und Zuseher waren hier wirklich genial – auch viele Kinder bespritzten die Athleten und reichten uns Schwämme.

Ab Kilometer 17 wusste ich, dass sich eine Zeit unter 11 Stunden leider nicht mehr ausgehen würde und somit galt es nur mehr heil und ohne Kreislaufkollaps ins Ziel zu kommen. Es war unglaublich wie viele Läufer gehend oder sich übergebend auf der Laufstrecke zu sehen waren. Mit dem Willen zu finishen kämpfte ich mich in die Innenstadt und wieder in die „Hitzehölle“ nach Krumpendorf. Keine Ahnung wie es mir gelang, aber irgendwie trugen mich meine Beine ins Ziel – wo ich mir fest vorgenommen hatte NIE wieder einen IM zu bestreiten! Ich glaube, dass war der Sauerstoffmangel, welcher mich zu diesem Gedanken bewog ;-)

Resümee:

Der härteste Ironman den Österreich jemals gesehen hat!

Ein unvergesslicher Tag in meinem Leben!

 

Jürgen Koch

Gut vorbereitet und voll Motivation war ich schon am Donnerstag in Klagenfurt. Schon die Tage vorm Bewerb waren ein tolles Erlebnis - vor allem Dank der zahlreichen Supporter die uns begleitet haben! Da alle Starter quasi im gleichen Hotel waren wurde natürlich eifrig getüftelt und gefachsimpelt...mehrmals täglich wurde die Wettervorhersage gecheckt und die Prognosen versprachen eine Hitzeschlacht. Als dann auch noch am Samstag ein Neoverbot ausgesprochen wurde war klar, dass der erste Ironman nicht unbedingt bei einfachen Bedingungen stattfinden sollte. Da waren dann am Start schon die Zeitziele im Hintergrund, und ein sauberes Finish ohne grössere Probleme waren das Ziel!

Das Schwimmen ohne Neo war echt super...ich hatte obwohl ich relativ weit vorne stand gleich viel Platz und die erwarteten Schlägereien blieben aus. Das Neoverbot war absolut korrekt, mit Neo wäre es definitiv zu heiss geworden. Kurz vorm Lendkanal bemerkte ich den Flüssigkeitsverlust aufgrund des warmen Sees und der bereits recht warmen Aussentemperatur. So musste ich auf die Trinkwasserqualität des Wörthersees vertrauen. Im Lendkanal wars dann Gänsehaut pur...unglaublich was sich da abspielt! Allein das ist einen Start in Klagenfurt wert! Die Zeit war jetzt nicht berauschend, aber ich bin sehr locker aus dem Wasser gestiegen was schon sehr viel Wert war!

Am Rad gings dann auch ganz locker in die erste Runde...immer brav den Puls im Auge, gerüstet mit Salzstangerl am Aerolenker - brav fahren und ernähren war die Devise. In der zweiten Runde wurde es dann aber heiss, so richtig heiss und ich merkte wie ich etwas langsamer und unkonzentriert wurde...hab ich jetzt grad einen halben Riegel gegessen oder nur dran gedacht? Beim zweiten Mal am Rupertiberg wusste ich dann, dass 11-25 und keine Kompaktkurbel für mich doch schon grenzwertig waren. In der ersten Runde war es noch eine kleine Schupfn - in der zweiten Runde ein Berg :) Im Endeffekt war meine Zeit am Rad aber OK für mich!

Das Laufen war dann höllisch...so ging es mir ja gut aber ich war primär mit abkühlen beschäftigt und bin nicht ordentlich gelaufen und spätestens da wurde mir bewusst, warum es Ironman und nicht Hello-Kitty-Man heisst...irgendwie war ich mir da wohl auch mental selbst im Weg, weil gegen Ende, also die letzten 10km bin ich dann doch noch recht vernünftig ins laufen gekommen. Ob man bei einem 4:19er Marathon stolz auf einen Negativsplit sein kann wage ich aber zu bezweifeln :)

Der Zieleinlauf war dann der Wahnsinn, das kann man sich nicht vorstellen wie emotional das Finishen beim ersten Ironman ist - das muss man erlebt haben! Da wird man dann für die Qualen ordentlich entschädigt!!! Auch bei meinen Supportern und bei meinem treusten Trainingskumpanen Harry G. waren die Emotionen gross :)

Fazit: es war beinhart, schon härter als erwartet, aber es war ein extrem tolles Erlebnis...und es war definitiv nicht der letzte Ironman! Ein paar Fehler hab ich schon gemacht, aber die gehören dazu und dienen als Lerneffekt fürs nächste Mal!

 

Es war für alle Athleten, Supporter, Helfer,…. ein wahrlich heißer Tag. Aber wenn man die Bilder im Zielbereich bei der Finishline sah, kann man nur sagen, genau für diesen Moment nimmt man die Strapazen der letzen Monate in Kauf. Und jeder Athlet, der die Linie auch nur irgendwie überschreitet, mit all den Problemen während des bewerbes, egal ob es schon dunkel war,… darf nun sagen: Yes, I AM AN IRONMAN!!

Und da Eisen ja erst bei über 1500 °C schmilzt, konnte jeder finisher der brütenden Hitze auch trotzen!


BILDER gibts hier!

...und hier ein Video von Martins Bikesplit:

Citytriathlon-Heilbronn (1,5-45-10)

Der Triathlon mit 1500 Startern (Halbdistanz, Olympisch und Sprintdistanz) fand am wunderschönen Neckarufer mitten in der Innenstadt von Heilbronn statt. Ein Großaufgebot europäischer Spitzenathleten war bei der Mitteldistanz am Start (Kienle S., Unger D., Bracht T., Böcherer A.,..).  Dies war für mich erstmals ein Triathlon mit einer unglaublichen Fülle an toller Organisation, begeisterter und motivierender Zuschauermenge über die gesamte Strecke und einfach einer super Wettkampfstimmung!

Beeindruckt vom Starterfeld und der gigantischen Aufmachung des Rennens ging ich an den Wasserschwimmstart der „schnellen Schwimmgruppe“. Ich kam sehr gut weg und lag bis kurz vor der Wende auf Platz 2, jedoch rächte sich diese Kraftanstrengung beim Schwimmen gegen die Strömung  und ich wurde von der in meinem Wasserschatten schwimmenden Gruppe eingeholt. Somit verließen wir als Gruppe von ca. 5-6 Athleten den Fluss. Um zu meinem Wechselplatz zu kommen musste ich nahezu die komplette Wechselzone (10m breit, ca. 800m lang) durchlaufen. Der Umstieg aufs Rad verlief wie erhofft recht flott.

Die Radstrecke führte uns raus aus der Stadt über kleine Güterwege in die Weinberge der Umgebung. Dort ging es ans Eingemachte - sehr starker Gegenwind und Böen von der Seite machten die vielen steilen Berg- und Talfahrten sehr schwierig und anstrengend. Ich versuchte am Rad wirklich alles zu geben um nicht unnötig überholt zu werden und so kam ich mit der nahezu gleichen Platzierung in die Wechselzone wie ich diese verlassen hatte.

Der Wechsel zum Laufen verlief zum Glück ebenso flott. Jedoch kamen beim Laufen ein paar bekannte Probleme auf und ich musste leider mit ansehen wie ich von einigen Athleten überholt wurde. Durch den Applaus und die Unterstützung der an der Laufstrecke stehenden begeisterten Zuschauer wurde ich aber dennoch als 10. ins Ziel getragen, worüber ich mich noch immer sehr freue!

Zeiten:

Schwimmen 0:21:26
Rad 1:25:38
Laufen 0:40:41
gesamt: 2:29:38

Daher 10 Platz gesamt, 5 Platz in der Altersklasse

 

 

Salzburger Land Triathlon 2012

Rund 500 begeisterte Triathleten aus 14 Nationen und sehr sommerliche Wetterbedingungen, das war der top organisierte Triathlon in Kuchl.

Das Schwimmen fand in einem sehr prickelnd frischen See mit Landgang statt. Nach dem Schwimmen ging es auf die sehr anspruchsvolle 36 km lange Radstrecke - auf dem Rückweg leider mit viel Gegenwind. Im Anschluss folgten die 10 km - angeblich fast flache Laufstrecke  - die hatte es jedoch ebenso in sich. Nach 1,5 km erfolgte der erste Anstieg und viele weitere folgten, bei einer Temperatur von 32 Grad geradezu eine Herausforderung!

Schwimmen ging voll in die Hose, dafür war die Radleistung und vorallem die Laufleistung sehr gut.

Leider reichte es nur für die Blecherne in meiner Altersklasse - allerdings gesamt Rang 10.

Rainer Schnabl war ebenfalls am Start - ich konnte in diesem Zweikampf einen Sieg verbuchen :-)

Elisabeth 2:26:05

Rainer    2:26:11

Vienna City Triathlon

Am Samstag den 16.6. stand in Wien auf der Donauinsel ein Triathlontag am Plan. Es fanden von 9 Uhr vormittags bis 16 Uhr nachmittags die verschiedensten Bewerbe statt, unter anderem die österreichischen Staatsmeisterschaften der Elite über die olympische Distanz!

Das WET stand mit zwei Athleten am Start. Um 14.10 war der Start der oldies-but-goldies (Jahrgang 72 und älter) + der Frauen. Hier war Harald Schrenk am Start. Um 16.10 war dann der Beginn der young-guns, männliche Amateure (jünger als Jahrgang 72). Hier startete Roland Höller. Beide Bewerbe wurden aber dann in einer gemeinsamen Ergebnisliste geführt

Zu den Bedingungen sei mal gesagt, nicht alle Götter waren unbedingt auf der Athleten-seite.

Poseidon (Wasser), Helios (Sonne) und wie sie alle heißen, waren nicht unbedingt gut gestimmt.

 

Harald:

Wir (Ulli und ich) waren um 09:00 vor Ort, da die Startnummernausgabe laut HP nur bis 10:00 offen hat. Das hätten wir uns sparen können, denn das Abholen der Nummern ging auch noch um 13:00. Somit verbrachten wir die Zeit von 09:00 bis zum Start um 14:10 auf der Donauinsel bei angenehmen 35°C.

Um 14:10 erfolgte dann der Schwimmstart der Dank der breiten Startlinie perfekt für mich war. Ich hatte genug Platz und konnte in der ersten Runde mit der Spitzengruppe mitschwimmen. Nach 27 min. ging es zum Radfahren. Die erste Runde war noch gut, aber beim ersten durchfahren bei der Wechselzone kamen die Massen auf die Radstrecke und das Chaos begann. Die Radstrecke 7 Runden auf einer Straße so breit wie der Donaudamm, machte ein unbeschwertes Fahren im Wettkampftempo unmöglich, eher gefährlich. Auf der Radstrecke gab es trotz der Hitze und dem sturmartigen Gegenwind keine Labstellen. Dann ging es zum Laufen, die 5 Runden mit je 2km habe ich dann eher in einem angenehmen Schritt absolviert da zur Position 4 und 3 der Abstand zu groß war und hinter mir auch keine Gefahr war. Ich erreichte als 5ter bei der M40 das Ziel und darf nun den Vienna City Triathlon abhaken und muss somit nicht mehr hin.

 

Roland:

Auch wir (Ex-Kicker-Kumpel Andi (erste olympische Distanz) + ich) waren eindeutig zu früh dort, da der check-in erst eine Stunde vor dem Start offen hatte. Und mit meinem ganzen Zeugs und Rennrad suchte ich dann nur den Schatten und viel Wasser zu trinken.

Der Start und die Breite in der Donau waren echt super, da genügend Platz war um andere zu überholen oder überholt zu werden ;-) Das Schwimmen fühlte sich trotz des rauen Wassers ganz gut an, obwohl die Zeit dann nicht dem entsprach, was ich mir erhofft hatte. Doch den anderen Athleten erging es nicht anders, also war die Teilplatzierung in Ordnung. Am Rad war es zu Beginn ganz schlimm, muskuläre Probleme, die ich aber bald unter Kontrolle hatte und der Wind machten es etwas schwierig. Bei der letzten Runde hab ich mich dann schon so richtig aufs Laufen gefreut. Da es mir auf der Laufstrecke sowieso meistens besser als den anderen geht, konnte ich noch einige Plätze gut machen und mit der 22ten Laufzeit den Gesamt 47. Platz und in der M30 den 20.Platz erreichen. Über meine Missgeschicke (Chip beim ersten Wechsel verloren, beim zweiten im neo wieder gefunden,Gels nicht gleich griffbereit, da mein Wechselzonennachbar anscheinend die nerven verlor (?), Krämpfe,…) breite ich lieber den Mantel des Schweigens…

 

Die Ergebnisliste gibts direkt auf Pentek Timing, Fotos in unserer Galerie sowie auf http://www.firstfotofactory.org (Roland 616, Harald 490)

 

Wanggos auf (alten) neuen Wegen

Nachdem wir ja in unseren Reihen nicht nur Triathleten und Iron(wo)men haben, soll an dieser Stelle auch mal unsere WET Radmannschaft vorgestellt werden. Es fanden sich heuer bereits zum 3. Mal gemeinsam eine illustsre Runde aus (Renn)Rad Begeisterten in Burck ein, um die Form auf Österreichs bekanntester Alpenstrasse zu prüfen, die zig Kehren auszukurbeln und schlußenldich am Fuscher Törl durchs Ziel zu fahren.

Bei einer Streckenlänge von 27,2km und einem Höhenunterschied von gut 1700hm hieß es am Sonntag, 03.06.2012 früh aufzustehen (07:00 Start ist ja für uns gemütliche Triathleten eher eine Ausnahme), zu frühstücken und dann einem traumhaften Tag entgegenzufahren. Neben einigen Freunden von uns, waren die WANGGO Athleten Christine, Alexander und ich (Robert J.) am Start. Der ORF Hubschrauber kreiste über uns und begleitete uns bis zur Mautstelle, aber der dann doch die Schnellsten des Tages interessanter zu filmen waren, als wir Verfolger.

Mit ordentlich Bums in den Beinen und starker Tempoarbeit konnten Alex und ich gerade noch zu den Top 100 auffahren, mit gemeinsamer Zielankunft und einer Zeit von 1:34:30 schon sehr beachtlich bei einem Startfeld von knapp 2800 Teilnehmern.

Christine konnte sich heuer auch stark verbessern, blieb wie erhofft unter 2 Stunden und wurde mit 1:59:36 in Ihrer Altersklasse sogar 11. Nächstes Jahr läßt das aus dem zweiten Startblock Einiges erwarten!

In Summe war es das dritte Mal ein toller Wettkampf, Triathlonuntypisch aber gut für die Kraft in den Schenkeln und bei Traumwetter und guter Laune auf alle empfehlenswert für alle die sich mal abseits der gewohnten Strecken messen wollen!

TriStar 111 Attersse

Am 3. Juni war die Premiere der TriStar Serie in Österreich. Am Attersee fanden der TriStar 111 und 55,5 Salzkammergut statt. Das WET Team war mit drei Athleten mit dabei: Harald S., Jürgen K. und Stefan. Silke wollte auch mit dabei sein, wurde aber leider krankheitsbedingt vom Start ferngehalten.
 
Im Vorfeld gab es einigen Unmut unter den Teilnehmern, nachdem am Montag vor dem Bewerb von der angekündigten Strassensperre in der Ausschreibung plötzlich nichts mehr zu finden war. Dafür wurde die Startzeit von 9 auf 7 Uhr vorverlegt. Beim Racemeeting am Samstag wurde uns versichert, daß statt der Totalsperre ein neues Sicherheitskonzept erarbeitet wurde. Entsprechend angesäuert stürmten 500 Athleten die Pastabuffet. Die erste positive Überraschung: echt gute Pasta und vor allem ein sensationeller Kaiserschmarrn, echt Schmackofatz ;-)
 
Am Renntag begrüßte uns bestes Wetter mit Sonnenschein und 15 Grad um 6:30 Uhr. Okay, der Attersee war noch echt A…..kalt. Die Schwimmstrecke vor Litzlberg gehört wohl zu den schönsten, die man sich als Triathlet vorstellen kann! Raus aufs Rad durch eine perfekt organisierte Wechselzone, bei der man zwar leicht bergauf laufen mußte, dafür war aber alles mit Teppich ausgelegt. Nun kam die Nagelprobe für die Radstrecke. Und wieder eine positive Überraschung – das Sicherheitskonzept funktionierte perfekt. Einmal rund um den Attersee (50km) dann vorbei an Litzlberg und nach Unterach zum Seewechsel am Mondsee. Am Mondsee angekommen ab nach rechts und über den Kronberg retour zum Attersee. Am Ende 102km und 900 Höhenmeter die landschaftlich nicht schöner sein könnten. Rein in die Laufschuhe und  über die Brücke – ein besonders gemeines Hindernis, extra aufgebaut und steil um über die Straße zu kommen. Die nun folgenden 10km waren nicht ohne. Erstens zeigte die Sonne schön langsam ihre Kraft und dann hatte die Laufstrecke auch noch einige Höhenmeter in sich. Den traumhaften Blick am See habe ich zumindest nicht mehr realisiert. Das Ziel (ah, vorher ging es ja nochmals über die Brücke) war dann echt toll aufgebaut mitten im Strandbad von Litzlberg.
 
Am Ende war dieser Triathlon ein tolles Erlebnis. Richtig  gut organisiert, tolle Location, interessante und abwechslungsreiche Strecke, echt gute Verpflegung davor während und nachher. Okay, das Startgeld ist nicht billig, aber man bekommt eine faire Gegenleistung.
 
Und wie schlug sich das WET-Team?
# Harald S. war wirklich geil drauf an dem Tag und erreichte mit 3h33min den 3.Platz in seiner AK
# Jürgen K. joggte mit 4h16min locker ins Ziel und legte eine perfekte Generalprobe für Klagenfurt ab
# Stefan kam mir 4h22min ins Ziel und war happy, daß Achilles nach drei Monaten Laufpause hielt

 

 

Bilder gibst in unserer Galerie!

2575 Wörthersee Triathlon

Trotz des Maskottchens Quaksi konnte ich keine gute Schwimmleistung zeigen. Im 20 Grad  warmen See driftete ich gleich bei der ersten Boje in die falsche Richtung ab. Daher waren  bereits alle Damen weg, als ich endlich aus dem Wasser stieg. Ich konnte somit keinen Windschatten nützen und musste leider die 20 km alleine bestreiten. Für diesen Event war die ganze Straße gesperrt und es war Windschattenfahren erlaubt.  Mit einer müden Beinmuskulatur konnte ich bei subtropischen Temperaturen (sub 30 Grad) auf dem welligen und winkeligen Laufkurs, der  fünfmal zu bestreiten war, doch viele der enteilten Damen wieder einholen.
Mit einer Staatsmeisterschaftsmedaille wurde ich jedoch nicht belohnt, da diese nur bis zur Elite II ausgetragen wurden.  Meine Leistung bedeutete Rang 1 in der Klasse W40.

 

2. Traun Triathlon!

Zum zweiten Mal ging am Pfingstmontag der vom 1.USC  Traun organisierte Traun Triathlon über die Bühne - und wie sich herausstellt ist aus dem gut organisierten, familiären Event vom Vorjahr ein professioneller Bewerb geworden bei dem sich sowohl Starter als auch Zuseher gut aufgehoben fühlen. So kamen die Wanggo Athleten nicht nur aufgrund der geographischen Nähe wiederum in großen Scharen, um ihre Form unter Beweis zu stellen.

In zwei Wellen stürzten sich beihnahe 250 Athleten in die bitterkalten Fluten des Oedter Badesses - unter ihnen 8 wackere Wanggorianer.

Einmal mehr zeigte sich, dass Elisabeth Horvath in ihrer Altersklasse ein gehöriges Wörtchen mitzureden hat, sie errang den 3. Platz in der Altersklasse W Masters 40.

Hervorragende Leistungen zeigten aber alle W.E.T.ler, insbesondere hervorzuheben sind:

Jürgen Reisinger, der als Schnellster nach 1:14:20 ins Ziel kam.

Nur wenige Sekunden dahinter kam Robert Jäger, der die beschwerliche Reise aus Gmunden auf sich nahm um zu demonstrieren, dass er trotz unregelmäßigem Beiwohnen des gemeinsamen Trainings nicht auf der faulen Haut liegt. Er belegte mit 1:14:56 den 2. Rang in der Vereins-internen Wertung.

Etwas weiter dahinter lag dann schon Hannes Reisinger, der allerdings nach dem Schwimmen das Feld von hinten aufmischte und mit einem blitzschnellen Radsplit den Grundstein für eine solide Zeit von 1:18:03 und somit den 3. Vereins-internen Rang belegte.

Ergebnisse

Galerie